Turbine Halle C1-Junioren
17.Spieltag am 14.4.2019 - Turbine Halle vs. FC Eintracht Köthen 9:0 (1:0)

Auf eine schwache erste Hälfte folgt eine umso stärkere zweite

von Christian Mangold

Das regnerische kalte Wetter scheint der C-Jugend von Turbine nicht sehr zu liegen. So brauchte die Mannschaft diesmal sehr lange, bis sie zu ihrem Spiel fand. Erschwert wurde dies vor allem durch viele Fehlpässe und ständige Freistoßpfiffe. So kam Köthen kaum mal über die Mittellinie, trotzdem gelang es den Felsenkicker nicht, sich ernsthafte Chancen herauszuarbeiten. So waren die gefährlichsten Situationen nach Eckbällen, erst hatte Emil die Führung auf dem Fuß, dann gelang Jonas durch starkes Nachsetzen endlich das erste Tor des Tages. Trotzdem konnte man mit dieser Halbzeit nicht zufrieden sein. Doch wie schon in der vergangenen Woche ging die Mannschaft mit viel Ehrgeiz in die zweite Halbzeit. Jonas gelang es die Führung auszubauen und Benni setzte sich nur zwei Minuten später im Zentrum so gut durch, dass er nur noch einschieben brauchte. Dann folgte die unfassbarste Szene im Spiel. Jonas setzte sich gut auf außen durch, zog nach innen, der Verteidiger rutschte ihn mit offener Sohle um. Ein Foul, für das es auch ohne Videobeweis eine rote Karte geben kann, doch unfassbarer Weise gab es weder Strafstoß noch eine Karte. Damit entglitt dem Schiedsrichter das Spiel komplett. Derselbe Spieler wurde kurz darauf sehr fragwürdig mit gelb/rot vom Feld gestellt und es hagelte weiter gelbe Karten auf beiden Seiten. Turbine schaffte es durch Max per Heber, Max nach Traumpass von Franz, Benni per Elfmeter und Emil dreimal mit dem Kopf ein deutliches Ergebnis herauszuarbeiten. Die größte Gefahr war eine gelb/rote Karte auf Seiten von Turbine, die unbedingt verhindert werden musste. So waren alle froh, als endlich der Schlusspfiff ertönte. Auch wenn es bessere Spiele der Mannschaft gab, war vor allem die Leistungssteigerung bemerkenswert.


Spielberichte
16.Spieltag am 6.4.2019 - FC Halle-Neustadt vs. Turbine Halle 0:7 (0:2)

Überzeugende Leistung führt zum deutlichen Sieg

von Christian Mangold

Die Favoritenrolle kann als Trainer nicht einfach weggeredet werden. Gleichzeitig muss in dieser knappen Landesliga jedes Spiel mit der maximalen Konzentration und Leistungsbereitschaft angegangen werden. Die Bereitschaft dazu merkte man dem Team schon bei Ansprache und Erwärmung an. 40 Minuten vor dem Anpfiff wurden die ersten Bälle auf dem Neustädter Kunstrasen gespielt und man musste noch einige Zeit auf den Gegner warten. Von der ersten Minute an übernahm man die Kontrolle gegen die Frösche, die erst vor zwei Wochen dem Spitzenreiter ein Bein gestellt hatten. Arthur kam bereits nach wenigen Minuten kurz vor dem 16er zum Abschluss und setzte ein erstes Ausrufezeichen. Der schönste Spielzug im Spiel sollte für die Führung sorgen. Arthur auf außen spielte den Ball auf 10er Benni, der trotz Gegnerdruck den Ball noch auf Jonas weiterspielen konnte. Dieser hat seit dem letzten Spiel irgendwoher seine Torjägerqualitäten gefunden und schob eiskalt flach in die lange Ecke ein. Turbine blieb die spielbestimmende Mannschaft, vor allem durch die vielen gewonnenen Zweikämpfe der beiden 6er Michi und Justus. Nach Abstimmungsproblemen in der Hintermannschaft der Gastgeber konnte Jasper noch vor der Pause die Führung ausbauen. Nun galt es das teilweise hohe Tempo mit in den zweiten Durchgang zu nehmen. Dies wurde in bemerkenswerter Art und Weise umgesetzt. Mit einem Traumschuss von Benni aus 20 Metern in den Winkel, einem von ihm sicher verwandelten Elfmeter und Jonas‘ zweitem Treffer des Tages hatten die Felsenkicker den FC Halle-Neustadt innerhalb von drei Minuten endgültig geknackt. In der restlichen Spielzeit erhöhten Emil und Max noch auf 7:0 für die Jungs vom Felsen und es hätte noch höher ausgehen können. Gleichzeitig wurde in keinem Moment die Defensive vernachlässigt, wodurch den Fröschen in 70 Minuten kein einziger Torschuss gelang. Eine bemerkenswerte Teamleistung, die sich für die restliche Rückrunde bewahrt werden muss. Dann ist in der Liga alles möglich.


15.Spieltag am 24.3.2019 - Turbine Halle vs. SV Germania Roßlau 8:0 (4:0)

Chancenverwertung mangelhaft

von Christian Mangold

Die Landesliga-Staffel drei ist gerade an Spannung nicht zu übertreffen. Nach dem ersten Punktverlust des Spitzenreiters der Spielgemeinschaft Jessen/Annaburg/Elster in der vergangenen Woche gegen die Felsenkicker folgte ein Unentschieden bei den Fröschen in Neustadt. Damit konnte Turbine mit einem Sieg gegen Roßlau gleichziehen. Die Voraussetzungen schienen erstmal schwierig zu sein. Fünf abwesende Spieler sorgten für eine komplett neu zusammengestellte Mannschaft, die trotzdem weitestgehend überzeugen konnte. Roßlau mit einem sehr jungen Team und ohne Ersatzspieler angereist, geriet gleich zu Beginn des Spiels unter die Räder, nachdem Jasper die erste Chance nach 30 Sekunden noch vergab, machte er es zwei Minuten später besser und brachte Turbine früh in Führung. Franz und Max erhöhten dann innerhalb der nächsten fünf Minuten auf 3:0. Ein starker Beginn der Jungs vom Felsen. Dann ließ man es allerdings etwas ruhiger angehen und langsam kam auch Roßlau ins Spiel. So gab es viel Abnutzungskampf im Mittelfeld und einige vergebene Chancen auf Seiten der Hausherren, die geradezu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten umgingen. Ab und zu kamen auch die Gäste vor das Tor von Torhüter Matti, konnten aber immer noch rechtzeitig von der 3er Kette um Kapitän Gregor gestoppt werden. Mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Max per Volleylupfer auf 4:0.

In der Pause wurde auf einigen Positionen gewechselt. Turbine spielte weiter munter nach vorne und Flügelspieler Jonas konnte in den nächsten 19 Minuten einen lupenreinen Hattrick schnüren. Auch in Halbzeit zwei wurden viele Möglichkeiten leichtfertig liegen gelassen. Gleichzeitig parierte Matti auf der gegenüberliegenden Seite zweimal stark und so markierte Max’ Volleyabnahme im Strafraum den 8:0 Endstand. Eine ordentliche Leistung der Felsenkicker, die damit weiterhin ganz vorne mitspielen. Jetzt folgt erstmal eine einwöchige Pause, bevor es zum Stadtkonkurrenten nach Halle-Neustadt geht.


14.Spieltag am 17.3. 2019 - SG Jessen/Annaburg/Elster vs. Turbine Halle 2:3 (1:1)

Drei wichtige Punkte im Spitzenspiel

von Christian Mangold

Die lange Fahrt nach Elster hat sich für Turbine gelohnt. Mit einer starken Leistung konnten drei Punkte mit nach Halle genommen werden. Schwierig waren die Bedingungen vor Ort. 40 km/h Wind und der riesige Stadionplatz machten es für beide Mannschaften nicht einfach. Den etwas besseren Start erwischte der Tabellenführer mit einer Großchance nach wenigen Minuten. Doch dann kam Turbine immer besser ins Spiel und ohne große Gegenwehr konnte das eigene Spiel aufgezogen werden. Durch einen schnellen Konter über Franz, der Jost bediente, kam Turbine zur ersten Großchance und es folgten noch weitere. In der 23. Minute spielte Benni einen starken Pass auf Jost in die Spitze, der den Ball am Torwart erfolgreich vorbeischob. Auch am Ende der ersten Halbzeit war man die tonangebende Mannschaft, so gab es viel Lob in der Pause, aber auch die Warnung, dass die Spielgemeinschaft bis zur letzten Sekunde kämpfen wird. Genauso stark wurden die zweiten 35 Minuten begonnen. Nach einem Foulspiel an Jost verwandelte Benni den Strafstoß sicher und nur vier Minuten später erhöhte Max per Flachschuss auf 0:3. In der Folge schalteten die Jungs zwei Gänge zurück und brachten somit die Gastgeber zurück ins Spiel. Durch zwei Freistoßtore kamen sie heran und sorgten somit für eine sehr hektische Schlussphase. Der Kampf und die Einstellung stimmten hier zu hundert Prozent und so ging man als verdienter Sieger vom Platz. Die Bedingungen hatten keinen schönen Fußball zugelassen, zu dem beide Mannschaften in der Lage sind, trotzdem war es ein hochklassiges Spitzenspiel in der Landesliga Staffel 3.


13.Spieltag am 10.3. 2019 - Turbine Halle vs. SV Blau-Weiß Dölau 4:0 (3:0)

Drei Punkte im Dauerregen gesichert

von Christian Mangold

An diesem Tag freute man sich wieder einmal über das neue Grün auf dem Felsen. Denn bereits die Erwärmung war eine sehr nasse Angelegenheit. Die ganzen 70 Minuten sollte es ununterbrochen regnen, wodurch nur wenige Zuschauer den Weg zum Sportplatz gefunden haben. Turbine startete stark und konnte bereits nach sieben Minuten in Führung gehen. Jonas hatte sich gut auf außen durchgesetzt und den Ball auf Jasper gebracht, der aus kurzer Distanz den Torwart überwinden konnte. In den folgenden Minuten hatten die Felsenkicker noch einige gute Möglichkeiten, doch die letzte Präzision fehlte. Dann verflachte das Spiel zusehends. Dölau versuchte durch lange Bälle ihren starken Außenspieler in Szene zu setzen. Doch Arthur zeigte mal wieder eine überragende Leistung und gewann fast jeden Zweikampf am heutigen Tag. Die Halbzeitansprache verlief dann doch etwas kritischer, da es in den ersten 35 Minuten an Bewegung und Kreativität gemangelt hatte. Mit neuem Elan ging es in Halbzeit zwei, in der Max nach Zuspiel von Michi einen Ball von außen so scharf hereinbrachte, dass die Verteidigung ihm im eigenen Tor untergebracht hat. Kurz darauf wurde Franz direkt am Strafraum gefoult und Benni schaffte es den Freistoß flach neben den Pfosten zu setzen. Weitere gute Möglichkeiten folgten, doch erst durch eine Ecke, getreten von Henry, konnten Emil für die Turbine-Jungs die Führung ausbauen. Insgesamt eine ordentliche Leistung, die an diesem Tag ausreichend war. In einer Woche im Spitzenspiel in Elster müssen dann noch einige Prozentpunkte dazukommen.


12.Spieltag am 2.3. 2019 - Spg. Gölzau/ Fuhnekicker I vs. Turbine Halle 2:7 (2:3)

Starke Reaktion nach verschlafener Anfangsphase

von Christian Mangold

Vor einer Woche während des Trainingslagers saß die Mannschaft zusammen und hat sich über das unterschiedliche Auftreten auf fremden Plätzen Gedanken gemacht. Konnte man bis jetzt auf dem Felsen immer überzeugen, mühte man sich auch zuletzt gegen den VfL in der Fremde ab, um drei Punkte mitzunehmen. In den ersten 15 Minuten schien alles schon wieder vergessen zu sein. Die Mannschaft kam nicht in die Zweikämpfe und tat sich schwer auf dem etwas holprigen Rasenplatz. Hinzu kamen zahlreiche individuelle Fehler und eine merkwürdige Taktik der Gastgeber, sich immer weit im Abseits zu positionieren. Auch die Schiedsrichterin schien damit völlig überfordert und pfiff einfach gar nicht. Dies alles führte bereits in der sechsten Minute zu einem berechtigten Strafstoß für die Fuhnekicker und neun Minuten später zum zweiten Tor der Gastgeber. Doch nun kam endlich leben in die Jungs vom Felsen und sie hielten auch körperlich dagegen. Der Anschluss erfolgte durch einen abgefälschten Ball und kurze Zeit später glich Jasper bereits aus. Auch die Einwechslung von Georg brachte mehr Sicherheit ins Zentrum und so gab die Mannschaft immer mehr den Ton an. Die Führung erzielte Max mit dem Hinterkopf, nach schönem Freistoß von Benni. Es folgten noch zahlreiche weitere Chancen, die leichtfertig vergeben wurden. In dieser Phase und zu Beginn der ersten Halbzeit wirkten die Fuhnekicker, als wenn ihnen der Stecker gezogen wurde. Sehr vorsichtig und nur noch mit einzelnen langen Bällen agierten die Hausherren. Die Felsenkicker passten sich etwas zu sehr an und begannen erst fünfzehn Minuten vor dem Abpfiff das Tempo noch einmal zu erhöhen. Die Offensiven Max, Jasper und Benni sorgten für einen deutlichen 2:7 Endstand. Bis auf die erste Viertelstunde war es eine gute Leistung und die Antwort nach dem Rückstand war bemerkenswert. In Zukunft sollte trotzdem wacher und selbstbewusster in die schwierigen Auswärtsspiele gegangen werden.


Turbine Halle vs. SG Großgrimma/Teuchern/Nessa 3:2

Schmeichelhafter 3:2-Erfolg gegen starke Gäste aus dem Burgenlandkreis

Aller Anfang ist schwer. Zum ersten Mal in diesem Jahr sammelten die C II-Junioren von Turbine Halle Spielpraxis unter freiem Himmel, wobei die in dieser Partie von Christian Mangold betreute Mannschaft am letzten Tag der Winterferien erhebliche Verstärkung aus der „Ersten“ erhielt. Gegen die sehr starke Spielgemeinschaft Großgrimma/Teuchern/Nessa sprang am Ende ein 3:2 (0:1)-Erfolg heraus, der angesichts des Spielverlaufs jedoch mehr als schmeichelhaft war. „Ich hoffe nur, dass wir unser Glück in diesem Test nicht für die komplette Rückrunde schon aufgebraucht haben. Wir konnten froh sein, dass wir zur Pause nicht schon klar in Rückstand geraten waren“, sagte Trainer Christian Mangold nach der Partie.

Der Landesligist aus dem Burgenlandkreis (Fünfter in der Staffel 4) gab in den ersten 35 Minuten klar den Ton an. Turbine-Keeper Matti mit mehreren starken Reflexen und die Latte sorgten dafür, dass die Hausherren zur Pause nur mit 0:1 hinten lagen. Mit den Einwechslungen von Gregor ins Abwehrzentrum und dem etatmäßigen Innenverteidiger Emil in den Sturm änderte sich das Spielgeschehen nach dem Seitenwechsel. Emil bereitete den Ausgleich durch Jonas mustergültig vor. Nach dem 1:2-Rückstand und einem Pfostentreffer des Gegners behielten die Turbineros trotzdem kühlen Kopf und schlugen noch zweimal eiskalt zu. Nach einem Steilpass von Justus gelang Emil der Ausgleich. Der Torschütze krönte seinen starken Auftritt durch einen tollen Doppelpass mit Jasper, der zum glücklichen 3:2-Erfolg ins Schwarze traf.

Die CI-Junioren bestreiten bereits am Donnerstag, 17 Uhr, beim VfL Halle 96 II ihr erstes Punktspiel. Danach steigt am Wochenende (22. bis 24. Februar) das Trainingslager auf der „Feuerkuppe“ in der Nähe von Sondershausen.

Turbine: Matti – Henry, Justus, Moritz – Jonas, Gerald – Elias, Johannes, Jonathan – Arthur, Jasper – Emil, Gregor, Hennes


VfB Sangerhausen vs. Turbine Halle 0:5/ Turbine Halle vs. Hallescher FC U14 2:3

von Christian Mangold

Zwei starke Testspiele innerhalb von drei Tagen

Am Samstag reisten die C1-Junioren ins winterliche Sangerhausen. Nur die Linien des Kunstrasens wurden von Schnee befreit, weswegen ein ordentliches Spiel sehr schwierig war. Trotzdem übernahmen die Felsenkicker sofort die Initiative und spielten gegen den Gegner aus der Parallellandesliga stark auf. Benni brachte die Jungs in Führung, bevor Arthur nach schöner Vorarbeit von Franz erhöhte. Dann verflachte das Spiel auch durch die zahlreichen Freistoßpfiffe. Erst in der Mitte der zweiten Halbzeit erhöhten die Turbineros erneut das Tempo. Damit konnten die jüngere Mannschaft vom VfB nicht mithalten und so trugen sich noch Max, Franz und Jasper in die Torschützenliste ein. Ein ordentliches erstes Testspiel unter erschwerten Bedingungen.

Zwei Tage später folgte dann der Härtetest auf dem Felsen gegen die U14 vom Halleschen FC. Ziel war es trotz des Gegners einiges auszuprobieren und offen mitzuspielen, anstatt sich hinten reinzustellen. Dieser Plan ging auf und Benni brachte Turbine schon nach wenigen Minuten in Führung. Der HFC brauchte einige Minuten um ins Spiel zu kommen. Es entwickelte sich ein unglaubliches Tempo auf dem Feld, welches kaum das ganze Spiel durchgehalten werden konnte. Nach einem Stellungsfehler in der Abwehr kam der HFC noch in der ersten Halbzeit zum Ausgleich, aber das Ergebnis war mehr als zufriedenstellend. In der Halbzeit wurden noch einmal einige Änderungen vorgenommen, was dann etwas die Struktur im Zentrum verloren gehen ließ. So konnte der HFC per Distanzschuss in den Winkel in Führung gehen. Doch die Jungs vom Felsen gingen das hohe Tempo mit und erarbeiteten sich einige gute Chancen. Die ganze Zeit über war es ein ausgeglichenes Spiel auf sehr hohem Niveau. 10 Minuten vor Ende setzte sich Yoni schön über außen durch und Benni brachte den Ball so scharf herein, dass er von der HFC Abwehr im eigenen Tor untergebracht wurde. Leider aus Turbine-Sicht erzielte die Gäste noch die erneute Führung, aber mit einem 2:3 kann man mehr als zufrieden sein. Trotz eines langen Schultages wurde alles in dieses Testspiel investiert und selten wurde den Zuschauern bei einem Jugendspiel auf dem Felsen eine solche Qualität geboten. Gratulation an die Mannschaft zu dieser Leistung! 


Hallenturnier in Pegau am 19.01.2019

von Christian Mangold

Ein perfektes Turnier zum Ende der Hallensaison

Die Hallensaison verlief für die C1 Junioren bisher extrem erfolgreich. Noch im Dezember belegte man in Braunsbedra einen sehr guten zweiten Platz hinter Spergau. Dann folgte ein Sieg beim eigenen Turnier in der Robert Koch Halle. In der letzten Woche wurde dann in Wurzen trotz verbesserungswürdiger Leistung ein guter zweiter Platz belegt. Nun stand das letzte Hallenturnier in Pegau auf dem Programm. Das erste Vorrundenspiel gegen die Spielgemeinschaft Kitzen/Großgörschen wurde zu einer Demonstration und vor allem der später als beste Torschütze ausgezeichnete Max sorgte mit vier Treffern für einen guten Einstieg in das Turnier. Dann folgte die jüngere und spielerisch starke Mannschaft von Eintracht Leipzig Süd. Doch auch hier wurde mit einer konzentrierten Leistung 3:0 gewonnen. Als letztes wartete der thüringische Verbandsligist SV Schmölln auf die Kicker vom Felsen.  Mit einem 5:0 schoss man sich zum klaren Turnierfavoriten. Häufig konnten die Vorrundenleistungen dann nicht im Halbfinale abgerufen werden. Nach über einer Stunde Pause wurde sich kurz draußen vor der Halle erwärmt um wieder wach zu werden. Dies schien ein Schlüssel zum Erfolg gewesen zu sein, denn Jasper in seinem ersten Hallenturnier für Turbine sorgte für den Führungstreffer nach 30 Sekunden gegen die Mannschaft aus Störmthal. Emil erhöhte kurz danach und bis zum Anschlusstreffer kurz vor Schluss war es eine überzeugende Halbfinalleistung. In der letzten Minute bewies die Mannschaft dann aber auch, dass sie ein Spiel mit Kampf über die Zeit bringen kann. Ein verdienter Finaleinzug. Dort durfte sich mit dem SC Naumburg gemessen werden. Trotz eines knappen 1:0 Erfolgs war die Mannschaft die kompletten zehn Minuten tonangebend und schaffte es nur nicht ihre zahlreichen Chancen zu verwerten. Alle neun Jungs haben an diesem Tag bewiesen, wie sie sich in den letzten Jahren weiterentwickelt haben. Die Leistung war beeindruckend, gerade da man dieses Jahr auf Hallentraining verzichtet hat, um den Fokus auf die Liga zu legen. Zur Vorbereitung auf diese geht es in zwei Wochen nach Sangerhausen zum Testspiel.


10.Spieltag am 24.11. 2018 - Turbine Halle vs. 1.FC Bitterfeld-Wolfen 3:0 (2:0)

von Christian Mangold

Das letzte Saisonspiel im Jahr 2018 auf dem Felsen und im Vorfeld hatte mal wieder das Verletzungspech zugeschlagen. Nachdem Emil endlich wieder mitwirken durfte, verletzte sich Kapitän Gregor unglücklich im Training. Aus diesem Grund wurde personell und taktisch diesmal etwas anders begonnen. Georg und Johannes agierten zusammen als 6er, um das Zentrum zu stärken. Ziel war es über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen, was sehr stark vom Team umgesetzt wurde. Bereits nach zwei Minuten hatte Benni die erste Großchance nach einem Eckball. Kurz darauf konnte er Turbine dann in Führung bringen. Nach nur drei Station hob er den Ball über den Torwart ins Netz. Sieben Minuten später erfolgte der nächste Konter, diesmal war es Max, der den Ball eiskalt, flach in der kurzen Ecke einschoss. Die ersten 20 Minuten waren eine starke Vorstellung des gesamten Teams, mit großem Einsatz und viel Laufarbeit wurden sich die Bälle erkämpft. Allerdings forderte diese aufwendige Spielweise auch etwas Tribut und Bitterfeld kam vor allem durch ihre beiden starken Außenspieler gefährlich vor das Tor. Ähnlich begann dann auch die zweite Halbzeit. Viele Unkonzentriertheiten prägten das Spiel. Trotzdem wurde es aufgrund der starken Abwehrarbeit nie richtig gefährlich und nachdem Max und Benni wieder zusammen auf dem Feld wirkten, wurden auch die Turbine-Angriffe präziser. Einen erneuten Konter konnte Max nach Zuspiel von Benni zum Endstand einnetzen. Eine gute Leistung beendet das auch insgesamt erfolgreiche Jahr 2018. Stolz kann man vor allem auf die nur sechs gefangenen Gegentore sein. Der größte Wunsch des Trainers ist es, dass das aktuelle Verletzungspech nicht über das Jahr hinweg anhält. Dann können sich alle auf weiterhin guten Fußball im Jahr 2019 freuen. Danke an die Mannschaft für ihren gezeigten Einsatz und danke auch an alle Eltern für die großartige Unterstützung!


9.Spieltag am 4.11. 2018 - Turbine Halle vs. JFV Sandersdorf-Thalheim 6:0 (2:0)

Pflichtaufgabe diesmal erfüllt

von Christian Mangold

Nach der ausbaufähigen Leistung gegen die Spielgemeinschaft Wittenberg-Reinsdorf am vergangenen Wochenende wurde sich viel Zeit für die Analyse der Probleme genommen und begonnen an diesen im Training zu arbeiten. Die Jungs sollten alle die Chance bekommen zu zeigen, dass sie es besser können. So gab es nur eine leichte Rotation.

Motiviert wurde in die Partie gegangen, in der Turbine sofort die Initiative übernahm. Sandersdorf-Thalheim verteidigte sehr tief und versuchte über Konter Akzente zu setzen. In der Anfangsphase schaffte es Turbine sich immer mehr Chancen zu erarbeiten und es war nur eine Frage der Zeit, bis der Führungstreffer fallen würde. Diesen besorgte dann Michi in der 16. Minute mit sehr ungewöhnlicher Schusstechnik. Kurz darauf konnte Benni aus über 20m die Führung per Distanzschuss ausbauen. Eine große Chance hatten auch die Gäste auf der anderen Seite. Ihr Stürmer stand nach einem Konter frei vor Torwart Marlon und nur durch starken Einsatz konnte Arthur im letzten Moment den Ball von der Linie kratzen. Schon vor der Halbzeit wurde zweimal gewechselt, um allen ausreichend Spielzeit einzuräumen. Die anderen beiden Wechselspieler kamen dann nach dem Seitenwechsel in die Partie. Diese sollte auch dazu dienen, andere Positionen auszuprobieren. Insgesamt wurde von allen eine ordentliche Leistung gezeigt, wobei im Vergleich zu den letzten Wochen ein deutlich höheres Risiko gegangen wurde. So kam auch Sandersdorf-Thalheim immer mal wieder zu Konterchance, die von der Abwehr und Torwart Marlon geklärt werden konnten. Auf der anderen Seite sorgte Yonathan mit seinem guten Zuspiel auf Jasper, der stark abschloss, für den Ausbau der Führung. Nach 58 Minuten durfte sich auch Stürmer Max endlich in die Torschützenliste eintragen. Kurz darauf erhöhte er noch weiter nach schönem Zuspiel von Hannes. Den Schlusspunkt setzte Jamal mit dem sechsten Tor für Turbine. Insgesamt ein gelungener Auftritt der Mannschaft. Nun gilt es in den kommenden spielfreien Wochen noch weiter an bestimmten Punkten zu arbeiten, um in den letzten beiden Hinrundenspielen den zweiten Platz zu sichern.


7.Spieltag am 21.10. 2018 - Turbine Halle vs. JSG Bennstedt/Großgräfendorf 2:1 (0:1)

Spitzenspiel in letzter Sekunde gedreht

von Christian Mangold

Zweiter gegen Dritter in der Landesliga Staffel 3 und bereits bei der Erwärmung merkte man beiden Teams die Wichtigkeit dieses Spieles an. Ein so ruhiges und konzentriertes Warmmachen der 29 Akteure konnte in diesem Altersbereichs sicherlich selten auf dem Felsen beobachtet werden. Die Spielgemeinschaft kam nach dem Anpfiff gut in die Partie, auch wenn beiden Mannschaften eine große Nervosität anzumerken war. Turbine konzentrierte sich auf das Verteidigen und schaffte es nur selten eigene Angriffe aufzubauen, da zu zögerlich und ungenau agiert wurde. Bennstedt/Großgräfendorf hatte mehr Spielanteile konnte diese aber auch nicht nutzen. Kurz vor der Pause erfolgte dann ein Ball aus dem Mittelfeld auf den deutlich im Abseits stehenden starken Stürmer der Gäste, der so vor Torwart Matti leichtes Spiel hatte. Ab dem Moment wurde mutiger agiert und Benni kam noch zu einem guten Abschluss vor der Pause. In dieser sollten vor allem motivierende Worte fallen, auch wenn die Situation mit zusätzlich noch zwei angeschlagenen Spielern nicht einfach war. Umso größer muss die Leistung in der zweiten Halbzeit gewertet werden. Von Beginn an wurde hoher Druck aufgebaut. In der 41. Minute bekam Turbine einen doch sehr kuriosen Strafstoß zugesprochen. Der Bennstedter Verteidiger fing den vom Pfosten abprallenden Ball einfach bevor er im Tor landete. Hier hatten die Gäste Glück, dass es dafür nur die gelbe Karte gab. Benni verwandelte sicher und das Spiel war wieder komplett offen. In den nächsten Minuten gab es große Chancen auf beiden Seiten. Für Turbine rettete der Pfosten, auf der anderen Seite scheiterte Franz mehrfach frei vor dem Torwart. Dann wurde es hektisch nach einigen verbissen geführten Zweikämpfen. Die Gästeeltern schlugen verbal lautstark um sich und beleidigten die Turbine-Spieler. Doch diese zeigten sich größtenteils unbeeindruckt und zogen ihr Spiel weiter durch. Als Schiedsrichter Löbel drei Minuten Nachspielzeit anzeigte, wurden die letzten Kraftreserven mobilisiert. Benni hatte Platz im Mittelfeld und schoss aus über 20 Metern an die Latte, den abprallenden Ball konnte Hannes ins Tor köpfen. Damit war das Spiel gedreht und Turbine durfte in diesem Spitzenspiel als Sieger vom Feld gehen. Eine wiedermal starke Teamleistung hat den Erfolg eingebracht. Großes Lob an alle 14 Jungs, trotz zahlreicher Rückschläge im Spiel wurde nie aufgesteckt und bis zum Umfallen gekämpft. So kann es weitergehen.


6.Spieltag am 14.10. 2018 - FC Eintracht Köthen vs. Turbine Halle 0:11 (0:5)

von Christian Mangold

Am letzten Tag der Herbstferien ging es für die C-Junioren von Turbine nach Köthen. Bei bestem Sommerwetter im Oktober war das Schwierigste für viele der Jungs, nach zwei Wochen trainingsfrei, sofort wieder volle Leistung abzurufen. Dies wurde vor allem in den ersten 10 Minuten deutlich, in denen man noch nicht in die Zweikämpfe kam, ein paar unnötige Foulspiele beging und auch die Struktur auf dem großen Rasenplatz der Eintracht erst gefunden werden musste. Benni sorgte dann für mehr Sicherheit durch den ersten Treffer der Partie in Minute 13. Leider wurden in dieser Phase die größten Chancen reihenweise vergeben. Mehrmals stand man frei vor dem gegnerischen Torwart, schaffte es aber nicht bis zum Schluss konzentriert zu bleiben. Erst nach Jost seinem Treffer in der 27. Minute platzte der Knoten und die Tore vielen reihenweise. Eine deutliche 5:0 Führung in der Halbzeit sorgte für gute Stimmung. Dies war eine Partie, ohne respektlos gegenüber dem Gegner erscheinen zu wollen, indem man etwas für das Torverhältnis tun konnte. Kurz nach der Pause bäumten sich die Gastgeber noch einmal auf, doch nach Hannes seinem Tor in der 45. Minute war die Partie gelaufen. Am Ende sollte ein starker 11:0 Sieg auf dem Papier stehen, bei dem die Mannschaft auch spielerisch überzeugen konnte. Mal wieder wurde bewiesen, dass die Jungs von Turbine sehr gute Leistungen abrufen können, auch wenn sie in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt haben. Nun steht viel Arbeit bevor, damit man sich bestmöglich auf das Spitzenspiel gegen Bennstedt am nächsten Sonntag auf dem Felsen vorbereitet.


Stadtpokal-Ausscheidungsrunde am 26.9. 2018 - TSG Wörmlitz-Böllberg vs. Turbine Halle 2:7 (1:1)

Auf eine sehr schwache erste Halbzeit folgt eine gute Zweite

von Christian Mangold

Diese Spiele in der Woche sind für alle Beteiligten nicht einfach. Lange Schultage, Verkehrschaos in Halle und in diesem Fall ein katastrophaler Rasenplatz. Alles mögliche gute Ausreden für sicherlich die schwächste Halbzeitleistung in dieser Saison. Doch um der Mannschaft gerecht zu werden, muss gesagt werden, dass sich keiner hinter einer Ausrede versteckt hat, sondern offen die schwachen Leistungen zugegeben wurden. Ein wichtiger Schritt, um schon während des Spiels die Kurve zu bekommen. Bereits in der vierten Spielminute der Schock für die Turbineros. Matti wurde der Ball aus der Hand geschossen und landete im Tor. Der gut leitende Schiedsrichter Sven Wunderlich stand schlecht und konnte dies nicht richtig erkennen. Kurz darauf folgte der Ausgleich durch Max nach schönem Zuspiel von Yonathan, doch das war es an positiven Aspekten in den ersten 35 Minuten. Die Mannschaft versuchte, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen, was aufgrund des Platzes, der Einstellung bei den Zweikämpfen und dem praktischen Totalausfall zweier Spieler nicht funktionierte. So war alles Stückwerk und wirkte sehr verkrampft. Aufgrund der Wechselregelung im Pokal war es auch schwierig bereits so früh im Spiel neue Spieler zu bringen, musste doch auch von einer möglichen Verlängerung ausgegangen werden. Nach einer deutlichen Halbzeitansprache vom Trainer und Kapitän Gregor folgte ein anderes Bild in Halbzeit zwei. Plötzlich wurden die Zweikämpfe wieder angenommen, nur die Chancenverwertung ließ noch zu wünschen übrig. Benni sorgte mit seinem Schuss an die Unterkante der Latte für die Führung, die Max kurze Zeit später ausbauen konnte. Doch es passte zum Tag, dass nach der einzigen Aktion im Turbine-Strafraum in Halbzeit zwei ein Elfmeter folgte. Spannend wurde die Partie trotzdem nicht mehr. Am Ende wurden die Räume größer für die Felsenkicker und endlich schafften sie es auch, ihre Chancen in Tore zu verwandeln. So durften sich noch Max, Yonathan, Hannes und Jonas in die Torschützenliste eintragen. Ein am Ende zu hohes Ergebnis gegen einen starken Gegner auf heimischen Platz. Nach den zahlreichen Spielen in den vergangenen Wochen haben sich alle erstmal eine Pause verdient, bevor es am 14.10. zum nächsten Meisterschaftsspiel nach Köthen geht.


5.Spieltag am 23.9. 2018 - Turbine Halle vs. FC Halle-Neustadt 3:0 (2:0)

Drei Stürmertore sorgen für den verdienten Sieg

von Christian Mangold

Auf dem heimischen Kunstrasen durfte der Nachbar aus Halle-Neustadt begrüßt werden. Personell gut aufgestellt war es wieder das Ziel das Spiel zu gestalten und seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Dies gelang vom Anstoß weg, als Max ein paar Meter machte und Franz den Ball zuspielte, der bereits nach wenigen Sekunden die erste Chance für Turbine hatte. Die Rollen waren klar verteilt, Halle-Neustadt stand sehr tief und versuchte durch Konter sich Chancen zu erarbeiten. Die Jungs vom Felsen hatten das ganze Spiel hinweg um die 70% Ballbesitz und überzeugten vor allem durch ihr Kurzpassspiel. Ein schneller Angriff beginnend bei Arthur in der Abwehr brachte das 1:0 durch Franz ein. Das Spiel war geprägt durch eine harte aber selten unfaire Gangart der Frösche und vielen kleinen Nickeligkeiten. Die schmächtigeren Turbine-Spieler versuchten ordentlich dagegenzuhalten und machten ihre Sache 70 Minuten lang sehr gut. In der Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste zur einzigen gefährlichen Chance im Spiel, doch Matti konnte den Schuss stark parieren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Turbine die Führung ausbauen. Jasper setzte sich stark im Mittelfeld durch und brachte den Ball auf Max, der sicher traf. Mit der Leistung in den ersten 35 Minuten konnten die Trainer mehr als zufrieden sein. Auch in der zweiten Halbzeit sollten die Felsenkicker nahtlos an die Leistung anknüpfen. Nach einer kurzen Drangphase von Halle-Neustadt wurden sich immer mehr Chancen herausgearbeitet. Aber Benni per Distanzschuss oder Jonas vom 16er verfehlten das Tor nur knapp. Für den Endstand sorgte wieder Max, der sich für einen starken Auftritt belohnte. Der ganzen Mannschaft muss ein großes Kompliment gemacht werden. 70 Minuten lang wurde ordentlich in die Zweikämpfe gegangen, die 3er Kette wieder neu zusammengestellt, ließ nur einen Torschuss zu und das Sturmduo Max/Franz sorgte für die nötigen Tore. So kann es im Pokal gegen Wörmlitz und nach den Ferien in Köthen weitergehen.


4.Spieltag am 16.9. 2018 - SV Germania 09 Roßlau vs. Turbine Halle 1:2 (1:1)

Drei Punkte im Hexenkessel Roßlau erkämpft

von Christian Mangold

9 Uhr Anpfiff in Roßlau zeigte der Spielplan, eine sehr unchristliche Zeit für die Turbineros aus der Saalestadt, die erstmal eine Stunde Anfahrt hinter sich bringen mussten. Trotzdem waren sie 15 Minuten vor den Gästen auf dem Feld zur Erwärmung. Wie dieser Platz die Freigabe durch den Fußballverband erhalten hat, war schon beim ersten Besuch im Februar ein Rätsel. Das Mindestmaß kann nur gerade so erreicht sein und die Zuschauer stehen praktisch auf der Seitenlinie. Ein absolut nicht zu akzeptierender Punkt, wie sich auch im Spielverlauf zeigen sollte. Turbine übernahm sofort die Initiative und hatte bereits nach wenigen Minuten die erste Großchance durch Franz, nach Hereingabe von Jonas. Die Partie war zu Beginn recht einseitig. Die Jungs vom Felsen hatten gefühlt 70 Prozent Ballbesitz, konnten sich trotzdem nur wenige gute Chancen erarbeiten, da es einfach keinen Platz für einen vernünftigen Spielaufbau gab. Hinzu kamen zahlreiche Abspielfehler und Unkonzentriertheiten, durch die sich das Leben selbst schwer gemacht wurde. So musste Turbine von einem Fehler in der Abwehrreihe der Gäste profitieren, um durch Max in Führung zu gehen. Leider schaffte es die Mannschaft nicht, diese auszubauen. Zusätzlich wurde es immer hektischer auf dem Feld und der Schiedsrichter war mit der Leitung der Partie komplett überfordert. So wurde ein Foulspiel an Jonas als Freistoß für Roßlau gewertet. Der Ball in den Strafraum getreten, wurde nicht verteidigt und konnte unbegrenzt durch die Gäste eingeköpft werden. Ein Ergebnis, was in keiner Weise den Spielverlauf wiederspiegelte. So waren Jungs und Trainer schon ziemlich frustriert in der Halbzeitpause. Trotzdem wurde motiviert in die zweiten 35 Minuten gegangen, in der Michi Turbine auch gleich wieder in Führung bringen konnte. Doch wieder wurde es versäumt, die Chancen zum Ausbau der Führung zu nutzen. Zusätzlich wurde es immer wahnwitziger auf dem Feld. Franz, Max und Jonas wurden alle klar und regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht, doch einen Pfiff gab es für keine Aktion. Immer aggressiver wurden die Roßlauer Eltern, die Gegner und Schiedsrichter immer wieder beleidigten. Direkt am Spielfeldrand stehend, brachten sie unnötig Schärfe in die Partie, die nur noch wenig mit Fußball zu tun hatte. So war der Abpfiff eine Erlösung. Viele Kritikpunkte zur Leistung könnten genannt werden. Aber wenn man es im Alter von 13-14 Jahren schafft, auf diesem Platz, mit dieser Kulisse drei Punkte mitzunehmen, dann muss allen Jungs großen Respekt gezollt werden. Traurig ist das Verhalten vieler Eltern von Roßlau, die einfach den Fußball kaputt machen!


3.Spieltag am 2.9. 2018 - Turbine Halle vs. SG Jessen/ Annaburg 1:2 (1:0)

Bittere erste Saisonniederlage

von Christian Mangold

Nach dem Pokalspiel am Mittwoch bei hochsommerlichen Temperaturen durfte diesmal bei Dauerregen auf dem heimischen Kunstrasen gespielt werden. Die ungeschlagene Mannschaft der SG Jesssen/Annaburg/Elster kam auf den Felsen. Bereits rein optisch ein beeindruckendes Bild, waren die Spieler doch im Durchschnitt bestimmt 10cm größer als die Felsenkicker. Jedem war bewusst, dass dies die erste wirkliche Herausforderung in dieser noch jungen Saison werden würde. Bereits die ersten Spielminuten unterstrichen dies. Kein Turbine-Spieler konnte lange am Ball bleiben, sofort waren mindestens zwei Spieler der Gäste zur Stelle. Beeindruckend war auch die Ausgeglichenheit der Mannschaft. In der Abwehr erlief Gästekapitän Marvin Volkmann jeden Ball und im Angriff setzte Eric Schutzsch die Turbine-Abwehr mit seinen schnellen Antritten unter Druck. Doch die Felsenkicker zeigten sich größtenteils unbeeindruckt davon und erarbeiteten sich selbst gute Chancen durch die Sturmspitzen Max und Franz. In der 26. Minute wurde Max stark bedient, auf sich allein gestellt schoss er aus 19m mit seinem schwachen Fuß und der Ball segelte genau in den Winkel. Damit belohnte er sich für die starken Leistungen der vergangenen Wochen. Kurz vor der Pause kam es dann noch einmal zu einer Drangphase der Gäste, die aber durch gemeinschaftliches Verteidigen gut überstanden wurde. Die zweite Hälfte zeigte dann, dass man sich an diesem Tag irgendwie nur selbst schlagen konnte. Einen kurzen Rückpass von Arthur nahm Matti auf und der indirekte Freistoß drei Meter vor dem Tor landete knapp hinter der Linie. Nun waren die Jungs erst einmal geschockt. Fußballerisch konnte die zweite Hälfte nicht ganz mit der ersten mithalten. Viele lange Bälle wurden geschlagen und einige Chancen zu leichtfertig vergeben. Es sollte aber auch noch richtig bitter werden. Zwei Minuten vor dem Abpfiff hatten die Gäste noch einmal einen Eckball, der von Julian Radaczek stark ins Turbine-Tor eingeköpft wurde. Damit war das Spiel gedreht und kurz darauf folgte auch der Schlusspfiff vom gut leitenden Referee Julian Falke. Der Frust war allen ins Gesicht geschrieben. Man hatte alles in dieses Spiel investiert und bis zum Umfallen gekämpft. Trotzdem stand die Mannschaft am Ende ohne einen Punkt da. So bitter kann manchmal der Fußball sein. Trotzdem muss allen 14 Jungs an dieser Stelle ein Kompliment gemacht werden. Geschlossen wurde als Team agiert, jeder kämpfte für den anderen und auch fußballerisch sah es über weite Strecken sehr gut aus. Jetzt heißt es die Niederlage während der nächsten zwei Wochen zu verdauen und im Training an den Problemstellen zu feilen.


Stadtpokal 1. Runde am 28.August 2018 - FSV 67 Halle vs. Turbine Halle 2:9 (0:6)

Überzeugende erste Halbzeit sorgt für sicheres Weiterkommen im Pokal

von Christian Mangold

Noch einmal gab der Sommer alles und so waren deutlich über dreißig Grad auf dem Kunstrasen an der B80. Hinzu kam die im Pokal fragliche Regel, dass ausgewechselte Spieler nicht wieder eingewechselt werden dürfen. Diese beiden Punkte ließen die richtige Wahl der Startformation extrem wichtig werden. Doch vorweg gesagt, der Plan ging in der ersten Halbzeit komplett auf. Bereits der erste Angriff über Hannes auf außen sorgte für die Führung durch Franz. Dann wurden erstmal wieder gute Chancen vergeben, doch trotzdem konnte die Mannschaft spielerisch überzeugen. In Minute 8 und 12 konnte Max W. die Führung durch seinen starken Einsatz ausbauen, bevor Franz erneut traf. Vor allem Benni setzte das Sturmduo immer wieder gut in Szene. Hinten ließ die Abwehr Arthur, Emil, Gregor nichts anbrennen. Zwei weitere Tore durch Max und Franz sorgten für ein deutliches Halbzeitergebnis. In der Pause wurde dreimal gewechselt und auf einigen Positionen umgestellt. Diese Änderungen sorgten leider für einige Probleme in Halbzeit zwei. Vor allem im Mittelfeld ging die Struktur verloren und durch viele Fehlpässe stockte es im Spielaufbau. Aus diesem Grund lud man den FSV geradezu ein, auch selbst zwei Tore zu schießen. Insgesamt hatten diese zweiten 35 Minuten nicht mehr viel mit ordentlichem Fußball zu tun, sondern hatten eher Bolzplatzcharakter. Trotzdem bleibt am Ende ein nie gefährdeter starker Sieg, wodurch die Mannschaft sicherlich zu den Favoriten auf den Stadtpokalsieg zählt.


2.Spieltag am 26.8. 2018 - SV Blau-Weiß Dölau vs. Turbine Halle 1:3 (1:0)

Starke Teamleistung dreht das Spiel

von Christian Mangold

Das erste Auswärtsspiel führte die C-Junioren der Felsenkicker nach Dölau. Einige verletzte Spieler mussten im Vergleich zum Spiel gegen die Fuhnekicker ersetzt werden. Trotzdem galt die Vorgabe von der ersten Sekunde an die Initiative zu übernehmen. Dies gelang auch in ordentlicher Art und Weise. Konzentriert wurde das Spiel aufgebaut und die ersten Halbchancen erarbeitet. Durch das gute Offensivpressing kam Dölau überhaupt nicht in das Spiel. Die einzigen Kritikpunkte, welche sich die Jungs gefallen lassen müssen sind, dass sie die Chancen wieder einmal nicht genutzt haben und die Angriffe teilweise nicht konsequent genug zu Ende führten. So kam es, wie so häufig im Fußball. Georg ging recht robust in den Zweikampf und es gab Freistoß für Dölau aus gut 22m. Diesen nagelte der Dölauer-Spieler ohne Chancen für Keeper Marlon direkt in den Winkel. Mit dem ersten Torschuss gingen die Gastgeber in Führung und die Felsenkicker waren erst einmal geschockt. In der Halbzeit folgte eine Systemumstellung, da mit einem Stürmer einfach nicht die nötige Durchschlagskraft im Angriff erreicht werden konnte. Im 3-5-2 ging es in die zweite Halbzeit und bereits nach zwei Minuten wurde Max schön aus dem Mittelfeld bedient und konnte den Ausgleich erzielen. Nun spielte wieder nur noch eine Mannschaft. Turbine zeigte sehr schöne Spielzüge mit wenigen Kontakten, doch an dieser Stelle muss auch der Torwart der Dölauer gelobt werden, der immer wieder die besten Torchancen vereitelte. Turbines Teamgeist war an diesem Tag überragend, es wurde sich immer wieder motiviert, viel gesprochen und jeder kämpfte für den anderen. Trotzdem dauerte es noch bis zur 58. Minute bis Max sich einfach mal ein Herz nahm, sich gut im Strafraum durchsetzte und mit einer Mischung aus Gewalt und Präzision den Ball unter die Latte hämmerte. Kurze Zeit später dann etwas für die Turbine-Geschichtsbücher. Michi, einer der Kleinsten auf dem Feld, Köpfte den Eckball mit perfekter Technik in den Winkel. Das 3:1 sorgte für die nötige Sicherheit und Turbine spielte nun richtig befreit auf. Leider waren die zahlreichen guten Kombinationen am Ende nicht noch einmal von Erfolg gekrönt. Trotzdem bleibt ein starkes Spiel, eine überragende Teamleistung, obwohl man in dieser Formation noch nie zusammen gespielt hatte. So kann es in der englischen Woche weitergehen. Am Mittwoch dürfen die C-Junioren beim FSV Halle im Stadtpokal antreten, bevor am Sonntag die ungeschlagene Spielgemeinschaft Jessen Annaburg Elster auf dem Felsen begrüßt werden darf.


1.Spieltag am 19.8.2018 - Turbine Halle vs. SpG Gölzau/ Fuhnekicker I 4:0 (0:0)

Am Ende starker Saisonauftakt der C-Jugend

von Christian Mangold

Nach deutlichen Siegen in den Testspielen gegen Stadtligist Motor Halle (8:0) und Landesligist Merseburg Meuschau (6:0) war die Frage, wie viel Aussagekraft diese Ergebnisse für den Ligaauftakt haben. Turbine C-Jugend gg Gölzau/FuhnekickerHart wurde auf jeden Fall in den vergangenen zwei Wochen auf dem Felsen und beim Trainingslager im sächsischen Naunhof trainiert. Im ersten Ligaspiel wartete die Spielgemeinschaft Gölzau/Fuhnekicker auf die Jungs vom Felsen. Zu Beginn erstmal das altbekannte Problem, kein Schiedsrichter anwesend. Zum Glück hielt sich Melchior Reiche auf dem Felsen auf und übernahm die Partie. Ein großes Dankeschön dafür! Die ersten Spielminuten gehörten klar den Felsenkickern. Früh wurde Druck aufgebaut und schöne Kombinationen über die Außenbahnen sorgten für zahlreiche Chancen, die leider zu leichtfertig vergeben wurden. Als dann bei über dreißig Grad auf dem Platz die eigenen Kräfte langsam schwanden, kamen auch die Gäste besser ins Spiel. Ihre Angriffe wurden aber immer von den Verteidigern um Kapitän Gregor gestoppt. Durch die Einwechslungen von Hannes und Max S. kam für die Felsenkicker wieder neuer Schwung in die Partie, aber weiterhin schaffte man es nicht, sich für die Arbeit auf dem Feld zu belohnen. So ging es torlos in die Pause. Das Trainerteam mahnte an, weiterhin ruhig das Spiel zu gestalten, die Tore würden früher oder später fallen. Das erste Tor, welches fiel wurde leider vom Schiedsrichter aberkannt, Emil hatte sich etwas zu kräftig im Strafraum von seinem Gegenspieler gelöst. Die ganze zweite Halbzeit war Turbine die tonangebende Mannschaft mit deutlich mehr Spielanteilen und Chancen. Aber noch bis zur 54. Minute sollte es dauern bis Franz mit seinem Außenrisstor alle erlöste. Auch das 2:0 ging auf das Konto von Franz, bevor Max W. die Führung noch deutlicher ausbauen konnte. Schmerzlich in den letzten Spielminuten war noch die Verletzung von Justus, der gestützt das Feld verlassen musste und sich hoffentlich nicht stärker am Knie verletzt hat. Am Ende ein verdienter Sieg, der auch noch Probleme aufgezeigt hat, an denen in den nächsten Wochen sicherlich intensiv gearbeitet werden wird. So kann es jedoch weitergehen für die Turbine C-Jugend.