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Die E1-Jugend - Saison 2011/2012 - Spielberichte
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Hallenturnier FC Halle-Neustadt Neujahrsturnier in Teutschenthal 11. Spieltag 10. Spieltag Hallenstadtmeisterschaft - Endrunde Stadtpokal - Viertelfinale Testspiel 9. Spieltag 5. bis 8. Spieltag 4. Spieltag Saisonvorbereitung, 1. - 3.Spieltag Hallenstadtmeisterschaft - Vorrunde 2. Turbine-Hallencup
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FC Halle-Neustadt - Turbine Halle I Turbine Halle I - Hallescher FC (U10)
VfL Halle 96 - Turbine Halle SV Dautzsch (D-Jugend) - Turbine Halle Einheit Halle - Turbine Halle
FSV 67 Halle - Turbine Halle
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0:3 0:3
2:1 2:2 2:4
0:3
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Hallenturnier des FC Halle-Neustadt
von André Hermsdorf Im ersten Spiel gewann Turbine souverän gegen Beesenstedt mit 3:0, Luis musste im ersten Spiel nicht einen Ball halten, weil Turbine den Gegner in der eigenen Hälfte belagerte. Das Ergebnis hätte viel, viel höher ausfallen müssen, Chancen wurden im Minutentakt vergeben. Das 2. Spiel verlief ähnlich wie das Erste, nur das Luis diesmal ein wenig mehr gefordert war. Man besiegte Neustadt I mit 3:0. Im 3. Spiel ging es gegen die 2. Auswahl von Neustadt. Auch die waren für unsere Jungs kein Problem - 6:0. Dann kam mit dem SV Dautzscj ein Gegner, der sehr gut mithielt, dennoch gegen unsere gute Defensive kein Mittel fand - Turbine gewann 2:0. Erst im letzten Spiel gegen Dölau konnte man sich den 1.Platz sichern, Turbine brauchte nur noch einen Punkt. In einem packenden Spiel lag Turbine nach 3 Min. mit 1:0 hinten und Dölau hätte auf 2:0 erhöhen können. Aber Luis war hellwach und hielt unser Team im Spiel - und 2 Min. vor Schluss fiel der so wichtige Ausgleich durch Philipp Büchner. Fazit: Ein großes Lob an alle Jungs (Theo, Leo, Robert, Luis, Johann, Carl, Jonas W., Ivan, Philipp). Hinten stand man sehr gut und vorne hat man sich viele Chancen erspielt und erkämpft. Aber man muss sagen, im Abschluss muss man sich noch mehr konzentrieren.
Ergebnisse: Turbine - TuRa Beesenstedt 3:0 Turbine - FC Halle-Neustadt I 3:0 Turbine - FC Halle-Neustadt II 6:0 Turbine - SV Dautzsch 2:0 Turbine - Blau-Weiß Dölau 1:1
Torschützen: Leonhard Block (4) Philipp Büchner (4) Carl-Adam Marzodko (3) Jonas Wehse (3) Robert Vollmer (1)
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Neujahrsturnier des SV 1885 Teutschenthal
von Marko Büchner Turbine E1 gewinnt Neujahrsturnier des SV 1885 Teutschenthal In erstaunlicher Frühform präsentierte sich die E1-Auswahl beim diesjährigen Neujahrsturnier in Teutschenthal. Im Auftaktmatch ging es für die Blau-Weißen gegen die 2. Vertretung von Zscherben. Dieses Spiel konnte nach Toren von Fred, Leander und abermals Fred souverän gewonnen werden. Im zweiten Turnierspiel konnte unser Team seine spielerische Überlegenheit leider nicht in eigene Tore umwandeln und patzte zudem bei eigenem Abwurf. Das 0:1 war eine Konsequenz aus fehlender Ernsthaftigkeit sowohl bei eigenen Tormöglichkeiten (einfach mal bei 0:0 die Innenseite anstatt die Hacke nehmen!) als auch im Defensivbereich (wenn du als Torwart keinen Anspielpartner hast, dann leg die Kugel trotzdem nicht dem Mittelstürmer vor die Füße!). Aus eigener Kraft war beim Modus „Jeder gegen Jeden“ der Turniergewinn also nicht mehr möglich. Doch noch vor dem 3. Turnierspiel der Turbinekicker ging wieder etwas, denn unsere Freunde aus der Geschwister-Scholl-Strasse (Rotte) besiegten Zscherben ihrerseits mit 4:1, was den Turbineros wieder alle Chancen im Turnier sicherte. Spiel 3 gestaltete sich als mühsamer Arbeitssieg gegen den Wettiner SV. Die Niederlage war noch nicht so recht verdaut. Dennoch ließen die Jungs in der eigenen Gefahrenzone keinen Abschluss des Gegners zu und machten vorn das wichtige 1:0 durch Leander. Spiel 4 verlief dann ganz nach dem Geschmack der Turbineanhänger. Mit 6:0 wurde Sportring Mücheln bezwungen, wobei sich die Jungs teilweise in einen Rausch spielten. Dabei war erfreulicher Weise zu beobachten, dass es keine Einzelaktionen mehr waren, die zum Erfolg führten. One-Touch-Fussball, gepaart mit einigen technischen Leckerbissen von Fred und Jonas Meyer ließen das Fussballerherz im weiteren Turnierverlauf nun deutlich höher schlagen als noch zum Turnierbeginn. Die Torschützen zum 6:0 hießen: Philipp, Fred, Philipp, Leo Block, Fred und Jonas Wehse. Das letzte Turnierspiel war sogleich das Finale des Turniers. Für Turbine war gegen die bis dahin in allen Spielen siegreichen Rotationer von Platz eins bis drei noch alles möglich. Die Taktik, die Rotationer etwas spielen zu lassen, um selber den Platz in der gegnerischen Hälfte zu bekommen, war eigentlich nicht mehr nötig, denn das Team präsentierte sich auf engstem Raum sehr pass- und ballsicher und schaukelte nach dem überfälligen 1:0 durch Philipp (nach sehr schöner Vorarbeit von Fred und Jonas Meyer) das Turnier nicht nur nach Hause, sondern legte mit dem 2:0 durch Leo Block noch einen oben drauf. Starke Mannschaftsleistung und ein verdienter Turniersieg für die an diesem Tag beste Mannschaft des Turniers. Ein Dankeschön an de Gastgeber, welche sich in gewohnter Manier als sehr gastfreundlicher Verein präsentierte.
Turbine waren: Leo Block(2), Fred Käubler (4), Jonas Wehse (1), Leander Lorenz (2), Moritz Tuchenhagen, Jonas Meyer, Philipp Büchner (3)
Bilder vom Neujahrsturnier (Danke E.Käubler)
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11. Spieltag am 3.12. 2011 FC Halle-Neustadt - Turbine Halle I 0:3
von Marko Büchner Schlechte Vorzeichen. Ein Blick auf die Tabelle zeugte von der Bedeutung dieser Partie des Tabellenvierten gegen den Zweitplatzieren. Wenn Turbine aus diesem Duell als Verlierer herausgehen würde, hätte der VfL (U10) die Chance, nach Punkten gleichzuziehen. Klar war vor dem Punktspiel auch, dass das Trainergespann an diesem Tage wegen eigener Punktspielverpflichtungen ausfallen würde. Um dem Ganzen aber die Krone aufzusetzen, mussten mit Leo Block, Theo Feist, Jonas Wehse, Jonas Meyer und Ivan Puls gleich 5 Leistungsträger aus den verschiedensten Gründen passen. Als Konsti dann in der Kabine noch vom Knöchel bis zum Oberschenkelhals bandagiert werden musste, rutschte dem Interimscoach das Herz fast gänzlich in die Hose. Die Ansprache fokussierte sich auf die Einstellung der Mannschaft, auf den Willen, durch viel Einsatz- und Laufbereitschaft das Fehlen o.g. Spieler zu kompensieren. Um es vorweg zunehmen, der Appell kam an! Vom Anpfiff weg übernahm Turbine das Kommando. Im Defensivbereich wurden weitestgehend alle Hausaufgaben erledigt. Nur einmal schlief die Turbinemannschaft, als ein Neustädter Spieler am Strafraum sträflich allein gelassen wurde und unser gewohnt guter Keeper durch geschicktes Herauslaufen und Winkelverkürzen den zwischenzeitlichen Ausgleich verhindern musste. Denn zu diesem Zeitpunkt führten die Blau-Weißen bereits mit 1:0. Die Anweisung, dass Fred die Freistösse von der Mittellinie treten soll, trug bereits nach 10 Minuten erste Früchte, als Philipp einen solchen Ball ins Neustädter Gehäuse verlängern konnte. Bereits vor diesem Tor hatte der Zweitplatzierte einige gute Möglichkeiten, so verfehlten ein Kopfball von Carl und ein Schuss von Philipp nur knapp den langen Pfosten. Ein Eckball von Philipp krachte an Gebälk und ein Kopfballheber des selbigen landete nur auf dem Tornetz. In der zweiten Hälfte lief Turbine eigentlich nie so richtig Gefahr, den Sieg aus der Hand zu geben. Obwohl das Spiel nicht zu den ansehnlichsten der Saison gehörte, bekamen die Zuschauer dennoch immer mal wieder etwas aus der Turbine-Kombinationsschmiede zu sehen. So kann Fred auf Johann flanken, dessen Schuss das Ziel zunächst deutlich verfehlt. Den schönsten Angriff bekamen die Anhänger dann wenig später zu sehen. Philipp wird von Fred schön in Szene gesetzt, kann mit Tempo bis zur Grundlinie durchbrechen und spielt den Ball lehrbuchmäßig quer vor das Tor. Der in Mittelstürmermanier einlaufende Johann kann das Runde unter Bedrängnis im Eckigen unterbringen. Irgendwie kam dem Autor das Tor bekannt vor … Ein deja vu?? Mitnichten! Beruhigung bringt der Spielbericht vom Wörmlitzspiel. Das entscheidende 3:0 konnte Severin durch einen schönen Kopfballtreffer nach Freistoßflanke von (wem wohl? genau!) Fred erzielen. Bei widrigen Witterungsverhältnissen spielt Turbine nicht unbedingt schön, aber sehr souverän. Erst nach dem 3:0 kommt der FC Halle Neustadt noch zu Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung. Doch Leo Fox im Tor zieht alle Register und holt selbst die gefährlichsten Schüsse der Frösche noch aus dem Eck. Eine wirklich sehr, sehr konzentrierte und starke Mannschaftsleistung, in der sich noch mal sämtliche Spieler zeigen konnten.
Eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnachten und eine erholsame Winterpause wünscht euer Marko von Basten. Teammanager und Zirkusdirektor der E1.
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10. Spieltag am 26.11. 2011 Turbine Halle I - Hallescher FC (U10) 0:3
von Marko Büchner Keine Nummer zu groß! Dass die Ligaspiele gegen den HFC die Saisonhighlights darstellen, war hinlänglich bekannt. Entsprechend nervös und angespannt präsentierten sich einige Spieler schon geraume Zeit vor dem ewig jungen Duell. Leider schaffte es der rasende Reporter nicht pünktlich zum Anpfiff auf dem Lehmannsfelsen zugegen zu sein. Deswegen folgt hier ein kleiner Bericht, sozusagen aus 2. Hand. Das Spiel begann vollkommen ausgeglichen. Die bessere Spielanlage und Raumaufteilung des HFC wurde durch die Turbinekicker durch unermüdlichen Einsatz und Laufstärke mehr als nur kompensiert. Leider hatten unsere Jungs an diesem Tag nicht das Glück, welches man benötigt um einen so spielstarken Gegner in die Knie zu zwingen. So konnte unser guter Torhüter Mitte der 1. Spielhälfte einen Distanzknaller nicht festhalten und ein alter Bekannter, unser Kilian Zaruba musste nur noch den Fuß hinhalten, um zum 0:1 zu verwandeln. In der Folgezeit wurden die Turbineros immer stärker und konnten sich ein leichtes Übergewicht erspielen. Richtig Pech hatten die Hermsdorf/Kallmeyer-Schützlinge, als der Schiedsrichter sich dazu entschloss, die Vorteilsregel außer Kraft zu setzen. Der durchgebrochene Leo Block hatte im Eins-gegen-eins alle Möglichkeiten, den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich zu erzielen. Statt des möglichen 1:1 gab es einen Handfreistoß für Turbine, der letztlich nichts einbrachte. Turbine blieb weiter vom Pech verfolgt. Trotz einiger guter eigener Einschussgelegenheiten, konnte man die Jungs vom Sandanger natürlich nicht über die gesamte Spielzeit vom eigenen Tor fernhalten. Einen eigentlich ungefährlichen Schuss auf den Turbinekasten bekommt unser Abwehrspieler ins Gesicht und verändert die Richtung in der Art, dass Leo im Tor wiederum das Nachsehen hat (0:2). Den Rest des Spiels bekam der Autor nun selbst live und in Farbe mit. Die Tragik der Situation war unverkennbar, denn bis zur Halbzeit belagerte Turbine das HFC Tor und wollte den Anschluss noch vor der Pause erzwingen. Trotz einiger zum Teil sehr schön heraus gespielter Chancen, blieb es bei der glücklichen Halbzeitführung, weil die Turbineschützen das Tor knapp verfehlten, der HFC Torhüter gewohnt sicher spielte oder (wie bei Philipps Billardversuch) einfach das Glück nicht auf der Seite der Turbinekicker stand. Im Verlauf der zweiten Spielhälfte war der Heimmannschaft der enorme Aufwand der ersten Halbzeit immer mehr anzumerken. Zwar konnte man sich selbst kaum noch eigene Torchancen erarbeiten (immerhin, ein Konstantinschuss und eine starke Parade des HFC Torwarts bleibt dem Betrachter in Erinnerung) aber auch der HFC konnte kaum nennenswerte Torabschlüsse verbuchen. So war es wiederum ein Standard, der die endgültige Entscheidung herbeiführte. Der Freistoss aus dem halblinken Mittelfeld wird hoch in den Turbinestrafraum gespielt und ein Rot-Weißer konnte sich als Kopfballtorschütze feiern lassen (0:3). Schade, ergebnistechnisch war sicher mehr drin. Die Art, wie die Tore gefallen sind war richtig bitter. Dennoch kann keine Rede von einem unverdienten HFC Sieg sein. Speziell in der zweiten Halbzeit wurden die Unterschiede in Sachen Raumaufteilung, Pass- und Zusammenspiel und die größere Leistungsdichte im Kader der Kicker vom Sandanger deutlich. Wenn Turbine in diesem Duell auch mal das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hat und an einem solchen Tag einiges besser passt als an jenem 26.11.2011, so kann am Ende auch etwas Zählbares dabei herausspringen, denn der Unterschied zwischen beiden Mannschaften ist nicht allzu deutlich und der HFC an diesem Tag „keine Nummer zu groß“. Fazit der Spitzenspielwochen: Die Spiele gegen die Top 3 der halleschen E Jugendmannschaften gehören nun der Vergangenheit an. Mit kumulierten 3:8 Toren haben sich unsere Jungs gegen den VfL 96 (U11), HFC (U11) in der Halle und den HFC (U10) sehr wacker geschlagen. Man kann wirklich sagen, dass es Duelle auf Augenhöhe waren in denen man (besonders am Zoo) einige Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung hat liegen lassen. Gemessen am Aufwand den diese Gegner betreiben (zahlreiche Turniere in ganz Deutschland) und den infrastrukturellen Möglichkeiten der Clubs (hervorragende Hallen, Kunstrasenplätze (HFC), umfangreiche Rundumbetreuung (Leistungszentrum, Stützpunkttrainer)) kann man nicht behaupten, dass der leistungsmäßige Abstand im Vergleich zum letzten Jahr größer geworden ist. Unseren Anspruch, Breitensport anzubieten, konnten wir gut mit der sportlichen Entwicklung unserer Talente vereinbaren. Ein Dank ergeht deshalb an das Trainerduo und alle Vorgänger, die die Basis zur aktuellen Leistungsfähigkeit gelegt haben (Vossi, Willi, Matze Kuntze).
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Hallenstadtmeisterschaft - Endrunde
von Marko Büchner Es gibt schon kuriose Dinge … Wurde in der Vorrunde der Hallenstadtmeisterschaft noch im Modus 1:5 (also ein Torhüter und 5 Feldspieler) gespielt, so wurde dies für die Endrunde über den Haufen geworfen und auf 1:4 geändert. Wo die Erfordernis herkommen möge, scheint sich den durchschnittlichen Jugendübungsleiter nicht zu erschließen, konnte man sich doch in der Vorrunde an vielen Toren und ansprechenden Spielen erfreuen. Allein einem Eliteklub der Stadt oder vielleicht der Experimentierfreude der Stadtverbandexperten ist es vielleicht geschuldet, daß sich in einer ordentlich großen Halle der Saalestadt (wovon es bekanntlich nicht allzu viele gibt) unnötiger Weise weniger E Junioren die knappe Gesamtspielzeit von 30 Minuten (bei Erreichen des Halbfinales 50 Minuten) teilen mussten, als noch in der Vorrunde. Glückwunsch dem SFV zu dieser Entscheidung! Das auch die Spielpläne auf der Homepage des SFV mit denen am Spieltag nicht übereinstimmten schein nur eine kleine Randnotiz zu sein, ärgerlich ist dies aber für die Eltern und Verwandten die zum ersten Anstoß ihrer Mannschaft in der Halle erscheinen wollten und diesen deswegen verpassten. In Unwissenheit des neuen Moduses und nach 2 kurzfristigen Absagen der E1 in Verbund mit 2 gescheiterten Versuchen E1 Spieler nachzunominieren wurden kurzum die E2er Linni Klaube und Basti Hanke mit ins Rennen geschickt. Glücklicher Umstand am Rande war die Unterstützung durch Sportfreund Klaube beim Coaching der 10 Turbinekicker. Das erste Spiel unserer Turbineros bedeutete bedauerlicher Weise bereits das Aus. Mit dem 2001er-Jahrgang des HFC war der Spitzenplatz der Gruppe bereits vergeben. Aus diesem Grund war eine Niederlage gegen die beiden anderen Gruppengegner eigentlich verboten. Die Turbinekicker begannen konzentriert und konnten nach einer Musterkombination zwischen Fred und Theo verdient in Führung gehen. Nun folgte jedoch der eigentliche Fehler. Dieser passierte Abseits des Spielfeldes. Nach o.g. Änderung des Spielmodus erlebte die Mannschaft speziell im 1. Spiel einen desorientierten Coach, welcher ohne auf die Balance im Spiel zu achten nach Schema „F“ durchwechseln wollte und somit wahrscheinlich das Nichterreichen des Halbfinales verschuldete. Nach den minütlichen Wechseln verlor das Team seinen Rhythmus, spielte viel zu offensiv, jedoch ohne rechten Plan und ließ sich zwei Mal auskontern. Das Einwechseln der stärksten Hallenspieler hatte zwar noch einmal viel Druck auf das Dölauer Tor zur Folge, das 2:2 sollte dennoch nicht mehr gelingen. Im zweiten Spiel verließ der Autor die eingangs erwähnte Untugend und achtete mehr auf die Ausgeglichenheit der spielenden Akteure. Die startenden Jungs machten es dem HFC äußerst schwer ins Spiel zu kommen. Bereits im Spielaufbau wurden die Chemiker unter Druck gesetzt und es dauerte bis in die 4. Spielminute, bis das 0:1 fiel. In der Folgezeit wurde nun auf Turbineseite wieder durchgewechselt. Doch da nun auch die erstmalig in der Halle agierenden Spieler ihre Nervosität in den Griff bekamen, wurde dem HFC mutig die Stirn geboten. Bis zur 7. (von 10) Minute wurde dem Club nur ein 3:0 gestattet. Was denn geschah, werden die Turbienen so schnell nicht vergessen. Zunächst wird Basti in zentraler Schußposition gekonnte in Szene gesetzt. Sein erster Schußversuch konnte von den Rot Weißen noch geblockt werden. Da der Ball unserem Ballermann abermals auf den Schlappen fällt, überlegt dieser nicht lange und setzt sich mit dem ersten Gegentor (einen von insgesamt zwei) des späteren Turniersiegers, selbst ein Denkmal. Als Philipp wenig später den Ball in der rechten Angriffsposition erläuft, seinen Körper geschickt zwischen Abwehrspieler und Ball schiebt und kühlen Kopf bewahrt, tobte die Halle. Von einem möglichen Punktgewinn zu reden wäre angesichts der HFC-Spielstärke und den noch zu spielenden 30 Sekunden reichlich vermessen, dennoch fühlte sich das 2:3 gegen die Übermannschaft des Turniers, wie ein Sieg an. Da Blau Weiß Dölau gegen HTB zwischenzeitlich den 4. Punkt des Turniers einfahren konnte war das erwartete Turnieraus bereits besiegelt. Dennoch konnte die Mannschaft im letzten Spiel noch mal ihr wahres Leistungsvermögen abrufen und gewann nach 2 schönen Toren von Theo, und je einem Treffer von Robert und Jonas W. verdient mit 4:1.
Fazit: Schade Jungs. Leider hatte der Autor kurzzeitig komplett das Konzept verloren und sich auf einen unsinnigen Wechselrhythmus festgelegt. Ich bin davon überzeugt, daß dies mit der Hauptgrund für die Auftaktniederlage war. Dennoch zeigte sich einmal mehr die Moral der Mannschaft, die sich trotz 0:3 Rückstand gegen den haushohen Turnierfavoriten nie hängen lies. Der HFC gewann das Turnier verdient, wenn auch im Finale knapp, gegen den VfL 96. Bei einer Tordifferenz von 20:2 Toren konnte einzig unser Team den E-Jugendprimus etwas ärgern und zwei Tore erzielen. Ich bedanke mich bei den E2ern und für die Unterstützung durch dessen Betreuerstab. … und schütte mir selbst Asche aufs Haupt ;) .
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Stadtpokal Viertelfinale am 12.11.2011 VfL Halle 96 I - Turbine Halle I 2:1
von Marko Büchner Die schönsten Wochen der Saison, mit den Vergleichen gegen die Top 3 der E-Jugendszene konnten nun endlich beginnen. Den Anfang machten der 2001er Jahrgang des VfL 96, die Nummer 3 der inoffiziellen E-Jugendstadtrangliste (nach exklusiver Autorenmeinung). Unvergessen war das Rückspiel der letzten Saison mit dem atemberaubenden 4:3 Sieg, der noch allen Spielern und Anhängern in bester Erinnerung war. Dennoch ging der Gastgeber favorisiert in die Partie, kreuzten die Zookicker doch seit Saisonbeginn ausschließlich mit D-Junioren die Klingen. Das Spiel nahm zu Beginn den erwarteten Verlauf. Die Jungs vom VfL übernahmen die Initiative, ohne sich jedoch klare Chancen herausspielen zu können. Die Turbinejungs spürten schnell, daß es heute nicht ausschließlich mit spielerischen Mittel funktionieren würde. Anfangs hin und wieder, vorwiegend über die Außenverteidigung, überrumpelt, steigerte sich das Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft. Da der Gastgeber in Hälfte eins eine sehr konzentrierte Abwehrleistung ablieferte blieb es bis kurz vor der Pause nur bei 2 Minichancen für Turbine. Die 96er waren spielerisch zwar überlegen, dennoch blieben auch sie ohne die ganz klaren Chancen und es musste (speziell beim 0:1) der Kollege Zufall helfen. Einen Distanzschuss aus etwa 20 m wird durch den Klärungsversuch des bärenstarken Leo Block via Kopfballheber so unglücklich abgefälscht, daß er unhaltbar über den guten Turbinetorhüter in die eigenen Maschen fällt (1:0 7.Minute). 10 Minuten später entscheidet der gut leitende Schiedsrichter in Strafraumnähe auf Freistoss für den Favoriten, dessen geniale Ausführung das 2:0 bedeutete (2:0 17.Minute). Aufgrund der Spielstärke der Gastgeber und fehlender Turbineabschlüsse schien die Überraschung nun in weite Ferne gerückt. Daran änderte auch das 2:1 durch einen an Leander verwirkten und durch Fred verwandelten 9 m nicht wirklich etwas. Doch die 2. Halbzeit gehörte den Turbineros. Als hätten sie den Fehdehandschuh aufgenommen kämpften sie sich fortan ins Spiel. Die Beobachter bekamen ein überdurchschnittliches, körperbetontes und dennoch faires E-Jugendspiel zu sehen. Nun kamen auch auf Turbineseite die Offensivkräfte zum Zuge. Fred scheitert zunächst am gut haltenden VfL-Keeper (32.Minute). Wenig später stiftet eine scharfe Ecke von Philipp große Gefahr vor dem VfL-Kasten (33.Minute). 60 Sekunden später scheitert Fred mit einem feinen Schlenzer von der Strafraumgrenze (34. Minute) und wiederum 120 Schritte des ganz dünnen Uhrzeigers später feuert Leo Block einen Schuss auf das Favoritentor … ohne Erfolg. Die größte Chance hat Philipp, der sich im VfL-Strafraum gut spekulierend vom Abwehrverbund löst, einen etwas missglückten Schuss von Leo Block allein vorm VfL-Kister auftauchend, am Pfosten platziert. Der zurückprallende Ball bleibt weiter gefährlich, kann aber wiederum nicht im Eckigen untergebracht werden. Speziell in dieser Phase schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann das 2:2 fallen würde. Doch der VfL konnte die eigene Defensive etwas stabilisieren und den Turbinekickern sah man das ständige Anrennen zunehmend an. Dennoch waren die Turbineros bis zum Ende der Partie die aktivere Mannschaft. Der VfL hingegen zeigte sich zwar beeindruckt, konnte aber zum Ende hin noch 2 Großchancen für sich verzeichnen. Zunächst konnte sich der starke Leo Fox bei einem sehenswerten Distanzschuss auszeichnen (43. Minute) und 3 Minuten später hatte er das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als eine missglückte Flanke am Querbalken landete.
Fazit: Eine sehr gute, unglaublich intensive E-Jugendbegegnung findet einen glücklichen, aber nicht unverdienten Sieger. Äußerst schade, daß es diese Partie in der laufenden Saison kein zweites Mal geben wird (jedenfalls nicht als Pflichtspiel). Unsere Mannschaft hat sich den Respekt des Gegners hoch verdient. Ein Klassenunterschied war nie zu erkennen. Zwei absolut gleichwertige Mannschaften liefern sich seit der Rückrunde der letzten Serie packende und faire Duelle. Die Turbineros konnten damit unter Beweis stellen, daß sie sich trotz der fragwürdigen Stadtligasaison weiterentwickeln konnten und zu den besten E Jugendteams in Halle gehören. Weiter so!
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Testspiel SV Dautzsch/ -Jugend - Turbine Halle I 2:2
von Marko Büchner Der nächste Pflichtspielgegner spielt bereits seit Saisonbeginn in der Stadtklasse der D-Junioren. Daher lag es nahe, es den 2001ern des VfL96 nachzumachen und gegen D-Juniorenteams zu testen. Unter etwas schwierigen Lichtverhältnissen kam es also zum freundschaftlichen Vergleich mit der, durch das milde Dautzschklima und der von harmoniegeprägten Umgegend, verwöhnten Mannschaft aus dem traditions- und ehrwürdigen, oft kopierten und nie erreichten Stadtteil aus dem Osten von Halle. Ohne großes Abtasten ging sofort auf beiden Seiten die Post ab. Hoch und runter ging das Spiel in Hälfte eins. Nach ca. 8 Minuten konnte Turbine nach einem durch Philipp scharf vors Tor gebrachten Eckball via Eigentor in Führung gehen. Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten und das Spiel wurde durch einen Distanzkracher, nach zu kurzer Abwehr und einem Tor aus Nahdistanz nach einem totalen Abwehr-Blackout zum 2:1 für den SV Dautzsch gedreht. Speziell aus dem 2. Gegentor sollte man lernen, daß man den Ball nicht von der Seitenlinie quer vor das eigene Tor spielen sollte, zumal dann nicht, wenn man unter Druck gesetzt wird … Kapitaler Fehler, der in einem Pflichtspiel besser nicht passieren sollte! Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Theo erzielt nach einer abgewehrten Ecke durch einen Distanzknaller erster Güte noch vor dem Pausentee den Ausgleich. In Hälfte zwoo wird kräftig durchgemischt und auf beiden Seiten häufen sich die Abwehrfehler. Spielerisch verflachte die Partie deutlich und beide Mannschaften sündigen mit den Torchancen im Minutentakt. Möglicherweise hätte die Partie 5:2 oder auch 2:5 ausgehen können, doch beide Mannschaften schienen sich freundschaftlich auf das 2:2 geeinigt zu haben. Ein schöner Test vor den Spitzenspielwochen.
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9. Spieltag am 5.11. 2011 SG Einheit Halle - Turbine Halle I 2:4
von Marko Büchner Bereits am 05.11.2011 stand das 9. Punktspiel für die E1-Turbineros auf dem Plan. Da man den Gegner von der Merseburger Strasse bereits in der ersten Pokalrunde deutlich distanzieren konnte, gab es am Ziel, die 3 Punkte (möglichst souverän) mitzunehmen keinen Zweifel. Doch das es an diesem Tage an Souveränität fehlen sollte, wurde bereits vor dem Anpfiff deutlich, ließen sich doch einige Spielertransporteure durch die Kicker deutlich ins Boxhorn jagen. So wurden die Abkürzungen „ESG“ und „SGE“ verwechselt oder der Einheitplatz in Ammendorf „vermutet“. Etwas verspätet und mit jeder Menge Adrenalin im Blut gelangten am Ende dennoch alle Spieler an den Ort des Geschehens. Die nächste Überraschung hielt der Gastgeber bereit. Im Pokalspiel unseren Jungs noch körperlich deutlich unterlegen, schienen heute einige Einheitspieler der Jugendweihe doch schon ziemlich nahe. So war es kaum zu glauben, daß man es heute mit dem Tabellenvorletzten zu tun hatte. Die Coaches und sportlichen Betreuer blickten dem Spiel dennoch erwartungsfroh entgegen, ist es doch nicht Ziel, die Punkte im Vorbeigehen einzustecken und der KAMPF um Punkte endlich mal wieder überfällig. Bereits früh wurde deutlich, daß die Turbiene den gepflegteren Ball zu spielen in der Lage war. Die Gastgeber legten ihre körperlichen Vorteile in die Wagschale und erkämpften sich dadurch ein optisches Gleichgewicht. In einem ausgeglichenen Spiel führte eine Bilderbuchkombination über die Stationen Carl, Fred, Philipp, Fred zum Durchbruch des Letzteren bis zur linken Grundlinie. Die folgende scharfe Hereingabe fälschte ein Einheitlicher unglücklich in die eigenen Maschen (1:0 Eigentor 6. Minute). Doch die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Bereits früh in der Turbinehälfte setzten die Einheitkicker die Abwehrspieler unserer Mannschaft unter Druck, was einerseits immer wieder zu gefährlichen Konteransätzen unserer Mannschaft führte, anderseits jedoch einen ordentlichen Spielaufbau unterband. Eine zu kurze Abwehraktion und ein nur halbherziges Herausrücken des Abwehrspielers führte zu einem Abschluss eines der kräftigen Einheitjungs, dessen Schuss durch ein Abwehrbein noch so unglücklich abgefälscht wurde,daß ein glänzend aufgelegter Turbinekeeper dem Ball nur noch hinterher schauen konnte (1:1 9. Minute). Durch die ungewohnte Gegenwehr eines Punktspielgegners tat sich die Turbinemannschaft in der Folgezeit ein wenig schwer, wenngleich man nicht von einem schlechten Spiel sprechen konnte. Mit zunehmender Spielzeit gewann man wieder die Oberhand und erzielte folgerichtig die verdiente Pausenführung. Fast spiegelbildlich zum 1:0 wird abermals Fred nach schöner Vorarbeit von Konstantin auf der rechten Angriffseite bis zu Grundlinie freigespielt. Der Querpass wird durch, den nunmehr im Mittelfeld aufblühenden, Leander stark verwertet. Zentral eingelaufen drückt er unter Bedrängnis den Ball zum umjubelten Treffer über die Linie (1:2 Leander 17. Minute). Bis zur Pause ergaben sich noch weitere, schön herausgespielte Möglichkeiten, um das Ergebnis in beruhigendere Höhe zu treiben. Ein starker Schuss von Severin und eine bärenstarke Parade des Einheitskisters (22.Minute) sowie ein kapitaler Kopfball von Leo Block im Anschluss an eine Ecke (23.Minute) bleiben dem Betrachter in guter Erinnerung. Was auch immer die Coaches den Jungs zum Pausentee mit auf dem Weg gaben, sie legten los wie die Feuerwehr. Nach 26 Minuten setzt Philipp einen starken Distanzschuss noch knapp über das Gebälk. Etwas besser machte es Fred nach 32 Minuten. Schön in den zentralen freien Raum eingelaufen, 2 Abwehrspieler umdribbelnd zieht er aus 15 m überlegt und platziert ab und erzielt das scheinbar beruhigende 1:3 (1:3 Fred 32.Minute). Doch bereits eine Minute später verblüfft ein etwas merkwürdig pfeifender Schiedsrichter alle Beteiligten und entscheidet ein (aus nicht ganz objektiver Sicht des Autors) an unserem Spieler begangenes Foul zu Gunsten Einheit. Der folgende Freistoss wird abermals durch einen kräftigen Einheitsspieler mit einer Urgewalt in Richtung Turbinetor getreten. Der dennoch nicht übermäßig gefährliche Ball wird erst durch 2 Turbineabwehrspieler „scharf“ gemacht, indem sie die eigentlich zur Abwehr vorgesehenen Körperteile wegziehen und den eigenen Keeper dadurch chancenlos zurücklassen (2:3 33.Minute). Lange musste jedoch nicht gezittert werden. Nach 35 Spielminuten stellte wieder Fred die Weichen endgültig auf Sieg (2:4 Fred 35.Minute). Das Tor zu beschreiben wäre vergebene Liebesmüh, glich es doch exakt dem 1:3. Trotz einiger Möglichkeiten bis zum Abpfiff bleibt es beim verdienten 4:2 Sieg, der gegen einen körperlich starken und gut kämpfenden Gegner schwer erkämpft werden musste. Vor den folgenden Spitzenspielwochen war es genau der richtige Gegner zum idealen Zeitpunkt. Warum sich Einheit Halle jedoch im Tabellenkeller der Stadtliga befindet und auch im Pokalspiel völlig chancenlos war, erschließt sich dem Spielbeobachter nicht.
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Hallenstadtmeisterschaft - Vorrunde
von Marko Büchner In der Vorrunde der diesjährigen Hallenstadtkreismeisterschaften bekamen es unsere E1- Junioren mit den Mannschaften von der SG Buna Halle Neustadt, TSG Wörmlitz und Rotation Halle zu tun. Da die Turbinis in der laufenden Saison keine Wettkämpfe gegen die Rotte auszutragen hatte, galt besonders diese Mannschaft als große Unbekannte. Gegen die beiden anderen Gegner gab es im Freien jeweils recht deutliche Siege zu verzeichnen, so dass die Hoffnung auf den 2. Vorrundenplatz durchaus berechtigt war. Trotzdem war man aufgrund des mageren Auftritts beim vorwöchentlichen Vorbereitungsturnier gewarnt, konnte die Turbiene doch ihre Hallentauglichkeit bis dato noch nicht unter Beweis stellen. Im ersten von 3 Spielen zu je 12 Minuten Spieldauer hieß der Gegner Buna Halle Neustadt. Bis Spielmitte schlug das Siegerpendel von Minute zu Minute in beide Richtungen, wenngleich man nicht von einem guten Spiel reden konnte. Die Bunesen zeigten ihre technischen Stärken hin und wieder, um dann trotzdem am physisch stärkeren (und etwas älteren) Gegner immer wieder zu scheitern. Eins, zwei Möglichkeiten ergaben sich bis Minute 7 auf beiden Seiten, ehe Fred mit dem 1:0 das Eis brach. Bereits eine Minute später konnte Philipp auf 2:0 erhöhen, was die Sicherheit im gesamten Turbineteam (und beim Anhang) sichtbar erhöhte. Endlich lief der Ball durch die eigenen Reihen und dem Gegner wurde fortan so gut wie nichts mehr gestattet. Kurz vor Schluss schlug sich das gewonnene Selbstvertrauen im 3:0 (12. Minute) wiederum durch Philipp auch im Ergebnis nieder. Vielleicht lag es am Namen des nächsten Gegners …? Jedenfalls rotierte der Trainer die Startelf der Anfangspartie gehörig um und sollte mit dieser Taktik gegen Rotation auch Recht behalten. Die Zuschauer bekamen zwar eine zerfahrene Partie zu sehen, in der die Turbineros trotzdem das Spielgeschehen beinahe ausnahmslos in die Hälfte des Gegners verlagern konnten. Spätestens nach dem 1:0 durch eine starke Einzelleistung von Ivan (8. Minute) waren alle Zweifel über den Sieger beseitigt. Philipp konnte kurz vor Schluss noch das 2:0 für die Felsenkicker nachlegen, womit das Erreichen der Endrunde de facto bereits perfekt war. Zum Abschluss der Vorrunde kam es zum Wiedersehen mit unserem letzten Punktspielgegner, den Jungen und Mädchen aus Wörmlitz, welche ihr Auftaktmatch gewinnen konnten um anschließend gegen Buna Halle Neustadt mit 1:4 das Nachsehen zu haben. Es ging dem Gegner also darum, die theoretischen Chancen auf ein Weiterkommen zu bewahren. Doch gegen unsere, nun wie entfesselt aufspielenden Turbinekicker, gab es keine Chancen. Dem 1:0 von Philipp (3. Minute) folgte ein wahrer Sturmlauf. Das 2:0 erzielte Johan nach schöner Vorarbeit und überlegtem Querpass von Philipp. Das 3:0 erzielte der angeschlagene Konstantin durch ein Tor, welches dem 2:0 wie ein Zwilling glich. Hier war Theo der Dribbelkünstler mit dem guten Auge für den Nebenmann. Den Abschluss eines gelungenen Wettkampfes besorgte Theo mit dem 4:0 dann auch gleich selbst und belohnte sich für eine starke Hallenleistung.
Turbine: Leo Fox, Konstantin Block (1), Robert Vollmer, Leo Block, Fred Käubler (1), Theo Feist (1), Johan Stolzenberg (1), Ivan Puls (1), Philipp Büchner (4), Carl Marzodko,
Fazit: 3 Siege, 9:0 Tore und immer besser werdende spielerische Leistungen lassen das Zuschauerherz höher klopfen. Es war schön zu sehen, dass sich das Vorbereitungsturnier durchaus gelohnt hat. Auffällig waren dem geneigten Betrachter die technischen Fortschritte von Robert, dem die Kugel regelrecht am Fuß zu kleben schien, oder das Torjäger-Gen von Johann und Konsti, die bei ihrem 2. Hallenauftritt bereits wussten, wo sie als Torjäger zu stehen haben. Klasse ! Dass sich zu den Turbine-Supportern auch HFC- und Dautzschanhänger gesellten, zeugt von einem guten Verhältnis der jeweiligen Teams untereinander. Wir wünschen sowohl den Kickern vom Sandanger, als auch der Mannschaft aus Sachsen-Anhalts schönstem Stadtteil viel Erfolg und freuen uns auf die bevorstehenden Duelle. Den Turbinekickern sei mit auf den Weg gegeben, dass es die Aufgaben auf dem Feld und in der Halle bis zum Jahresende noch mal so richtig in sich haben. In der Hallenendrunde warten die 8 besten Teams des Wochenendes und auf dem Feld der 2001er Jahrgang des VfL 96 sowie die Jungs vom Ligafavoriten HFC. Selbst wenn der Turbinemotor im spielerischen Bereich hin und wieder mal etwas stottert, auf den Kampf, das Defensivverhalten und auf den Keeper war einmal mehr Verlass. Let’s go Turbine !
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2. Turbine-Hallencup
von Marko Büchner Im Vorgriff auf die bevorstehende Hallensaison, welche am vergangenen Wochenende durch die Austragung der Vorrunde der Hallenstadtkreismeisterschaften eingeläutet wurde, richtete die E1 von Turbine Halle ein kleines aber feines Vorbereitungsturnier in der halleschen Robert-Koch-Halle aus. Obwohl der Termin durch das Tangieren der Herbstferien nicht unbedingt optimal zu sein schien, fanden sich auf Turbineseite immerhin 9 Spieler und jede Menge helfende Elternhände zusammen, die dafür sorgten, dass es sowohl aus sportlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht ein sehr ordentliches Event wurde. Die Mannschaften der SV Edderitz, SG Reppichau, Elbe Aken, Turbine Halle und die Jungs aus Leipzig mit dem roten Bullen auf der Brust zeigten ihren Zuschauern ordentliche Darbietungen, wenngleich die ersten Hallengehversuche, zusätzlich erschwert durch das Spielen auf Handballtore, keine wirkliche Torflut zustande kommen ließ. Nach 20 Spielen im Modus „Jeder gegen jeden“ in Hin- und Rückrunde hieß der verdiente Sieger Rasenballsport Leipzig. Die Gastgeber schwächelten erwartungsgemäß beim 1. Hallenauftritt der Saison, was den Organisatoren dieses Vorbereitungsturnier im Nachhinein recht geben sollte, denn der Auftritt bei den Hallenstadtkreismeisterschaften sollte dann schon um Klassen besser gelingen. Beim 2. Turbine-Halle-Cup belegten die Schützlinge von Andre Hermsdorf und Tino Kallmeyer einen durchwachsenen 4. Platz und konnten lediglich einen Sieg, 3 Unentschieden und 2 eigene Tore erringen, während die Gegner 4 mal die Oberhand behielten und dabei 7 Tore erzielen konnten. Die Spiele der Gastgeber: Turbine-RB Leipzig 0:2 und 0:2 SV Edderitz – Turbine 0:0 und 1:1 (Tor Philipp) Turbine – SG Reppichau 0:0 und 0:1 Elbe Aken – Turbine 0:1 (Tor Severin) und 1:0
Endtabelle:S/U/N Tore Punkte 1. RB Leipzig 5/2/1 15:3 17 2. SG Reppichau3/4/1 4:2 13 3. SV Edderitz1/7/0 7:5 10 4. Turbine Halle1/3/4 2:7 6 5. Elbe Aken1/2/5 2:13 5
Besten Dank im Namen der E1 ergeht an Jillian für die Turnierorganisation und Detlef Wißner für die traditionelle Mitwirkung als Turnierleiter. Sensationell war einmal mehr die Beteiligung der Elternschaft, die sowohl das Catering absicherten als auch die Öffentlichkeitsarbeit erbrachten. Ihr seid unbezahlbar!!!
Bilder vom Hallencup (Danke an M.Stolzenberg)
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E1-Siegesserie hält unvermindert an - Zusammenfassung 5. bis 8.Spieltag
von Marko Büchner Auch im Frühherbst zeigen sich die Turbinekicker der E1- Junioren erfolgshungrig und erreichen eine Bilanz von 24:1 Toren in 4 Punktspielen.
5. Punktspiel – Turbine E1 – SG Buna Halle Neustadt 7:1 Bereits im Rahmen der Saisonvorbereitung war man zu Gast in der Lilienstraße und man war gewarnt, denn das Spiel zeigte deutlich, dass die Kicker der SG Buna durchaus in der Lage waren, die ansonsten in dieser Saison gut stehende Turbinedefensive in Bedrängnis zu bringen. Immerhin erzielten die heutigen Gäste dazumal 4 Tore gegen die momentan zweitbeste Abwehr der Liga. Doch schnell erwiesen sich alle Bedenken als unbegründet, denn von Beginn an lief die Murmel gut durch die Turbine-Reihen. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen schafften es die Trainer, die Mannschaft wieder mehr in Richtung „gefälliges Zusammenspiel“ zu bewegen. Es wurde weitestgehend auf überflüssige Eins-gegen-Eins –Situationen verzichtet und vorzugsweise auf die Alternative Passspiel gesetzt. Bedingt durch ein starkes Laufspiel (vor allem ohne Ball am Fuss) standen regelmäßig mehrere Anspielalternativen zur Verfügung und es machte den Beobachtern Spaß, dem kurzweiligen Spiel beizuwohnen. Bedingt durch die traditionelle Rotation ging im Laufe der 2. Halbzeit der Faden ein wenig verloren und die Bunakicker kamen zum verdienten Ehrentreffer. Die Tore erzielten Fred Käubler (2x), Leo Block, Philipp Büchner, Carl Marzodko, Jonas Meyer und Theo Feist.
6. Punktspiel – Turbine E1 – VfL 96 (U10) 7:0 Die Entscheidung des VfL 96, ihre 2001 geborenen Kinder bereits zur laufenden Saison als D3 in der halleschen D-Jugendstadtklasse spielen zu lassen, kann angesichts der durch den HFC U10 und unserer Mannschaft erzielten Ergebnisse als „weitsichtig“ bezeichnet werden. So konnte man von vornherein kein spannendes Derby erwarten, was in den vergangenen Jahren oftmals zu den anspruchsvollsten Saisonspielen zählte. Doch zu Beginn rieben sich die Turbineanhänger verwundert die Augen, denn die 96er bestimmten im Feldspiel die Szenerie. Ball- und kombinationssicher lief die Kugel durch die VfL-Reihen, jedoch ohne wirklich einmal gefährlich vor den Turbinekasten zu gelangen. Fahrig und mit hoher Fehlerquote belastet, stotterte der Turbinemotor und das eigene Aufbauspiel fand im Prinzip überhaupt nicht statt. Dennoch waren die oftmals viel zu früh, steil gespielten Bälle ein ums andere Mal gefährlich. So verpasste Severin einen Steilpass im gegnerischen Strafraum nur knapp und der VfL-Keeper konnte sein Können bei 2 weiteren Versuchen unter Beweis stellen. Auch wenn der Turbinemotor einige Zeit brauchte um warm zu werden, so löste das 1:0 durch Leo Block die letzten Fesseln und der Torreigen war eröffnet. Es spricht für die Mannschaft in diesem Jahr, dass sich ungewöhnlich viele Spieler als Torschützen auszeichnen und die Tatsache, dass quasi jeder Mannschaftsteil in der Lage ist, Torgefahr zu entwickeln macht die Turbineros für die Gegner so schwer ausrechenbar. Vor seinem Tor erkämpft sich Leo das Leder in der eigenen Hälfte, setzt sich gegen 3 Abwehrspieler durch, um dann aus ca. 15 m unhaltbar einzulochen. „Unhaltbar“ war der Schuss deswegen, weil unser Mann mit dem besonderen Torriecher, unser Ösi Severin Forthuber dem Torhüter durch sein geschicktes Stellungsspiel den Blick zum Schützen versperrte, um dann im rechten Moment den Weg für den Ball freizumachen. Mit dem 1:0 im Rücken wurde das eigene Kombinationsspiel zunehmend sicherer. So entsprang das 2:0 durch Philipp einer solch schmucken Kombination. Konstantin setzt sich auf dem rechten Flügel gegen 2 Abwehrspieler durch, nimmt das Tempo mit bis kurz vor die Grundlinie und legt wunderbar quer auf Philipp, der den Ball im 1. Anlauf versucht mit dem rechten Außenrist am herauseilenden Torhüter vorbeizulegen, dann aber den zu genau gestoppten Ball im 2 Nachsetzen im kurzen Eck unterbringt. Das 3:0 kurz vor der Pause resultiert aus einem sehenswerten Fernschuss von Fred Käubler, der die Tatsache nutzte, dass der Ball und der Rasen zur frühen Morgenstunde noch hinreichend feucht waren. Einem sehenswerten Freistoßtor von Philipp, einem trockenen Schuss im Anschluss an eine Ecke durch Moritz einem weiteren Tor vom Kampfschwein Leo und einem energischen Auftritt von Konsti waren die weiteren 4 Tore gegen einen nun doch ziemlich überforderten Gegner zu verdanken. Gut zu sehen war an diesem Tage auch die mannschaftliche Geschlossenheit. Denn als das Offensivspiel noch nicht zu gewohnter Qualität fand, der Gegner sehr ordentlich nach vorn spielte und die dennoch vorhandenen Chancen nicht genutzt werden konnten, arbeitete die gesamte Mannschaft mit nach hinten und verhinderte dadurch, dass der Gegner auch nur zu einer Chance kommen konnte. Großes Kompliment !
7. Punktspiel – Turbine E1 – Blau Weiß Dölau 6:0 Bei nasskaltem Wetter kam der einstige Widersacher im Kampf um Medaillenehren zum mittlerweile ungleichen Duell auf den Felsen. Trotz der Tatsache, dass Leo Block, Konsti Block und Jonas Wehse als Leistungsträger aus den verschiedensten Gründen an diesem Tage nicht zur Verfügung standen, sollte sich eine einseitige Partie von Beginn an einstellen. Bei böigem Wind hatten die Turbineros kurz nach dem Anpfiff etwas Mühe ein strukturiertes Angriffspiel aufzuziehen, dennoch reichte es für die Dölauer zunächst nur zu Ansätzen eines ordentlichen Angriffspiels. Als Philipp ein schickes Doppelpass-Kombinationsspiel im Zusammenwirken mit Fred Käubler durch einen abgefälschten Distanzschuss abschließen kann, schienen die Fronten frühzeitig geklärt (4. Min). Weiter ging der Turbineexpress Richtung Dölauer Kasten und wiederum nach einem Distanzschuss von Philipp hat der Torhüter große Probleme. So kann er nur nach vorn abwehren und Carl belohnt sich für eine sehr gute Leistung an diesem Tage. Technisch anspruchsvoll hebt er das Leder über den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Torhüter zum 2:0 in die Maschen (11. Min). Bis zur Halbzeit sollten auch die Gäste aus der Heide zu einigen kleineren Möglichkeiten kommen. Diese waren aber weniger herausgespielt als vielmehr durch etwas unkonzentriertes Abwehrspiel unserer Mannschaft selbst aufgelegt. Da Turbine aber über einen sehr starken Torhüter verfügt, welcher es zudem auch versteht die Konzentration bei chronischer Unterbeschäftigung aufrecht zu erhalten, hatte kein Zuschauer das Gefühl, dass es noch mal eng werden könnte. Erst recht nicht, als Philipp kurz nach der Halbzeit eine abermals sehr gut vorgetragene Kombination über Jonas Meyer und Fred Käubler mit einem überlegten flachen Schuss von der Strafraumgrenze ins linke Toreck unterbringt (31. Min). Weitere, schön herausgespielte Chancen blieben zunächst ungenutzt. So konnte Fred die wohl beste Kombination des Tages nicht veredeln und verzog nur um Haaresbreite. Lehrbuchmäßiger Kombinationsfussball gemäß dem beliebten Bolzplatzspiel „Einmal Berühren“ erfreute die Turbineanhänger in dieser Spielphase. So fielen die weiteren Treffer durch Severin zum 4:0 (37. Min) im Nachsetzen, zum 5:0 (44. Min) nach schönen Solo des Gleichen (von der Mittellinie aus startend wird auch noch der Torhüter vernascht) und wiederum durch Carl zum 6:0 (48. Min) fast zwangsläufig. Schade, dass Leander Lorenz seine glänzende Abwehrleistung nicht mit einem Tor krönen konnte. Der Pfosten stand leider im Wege (39. Min).
8. Punktspiel – Wörmlitz - Böllberg – Turbine E1 0:4 Da sich die Spielstärke unserer Mannschaft bereits deutlich im Tabellenbild widerspiegelt, kann es nicht verwundern, dass die Gegner auf eigenen Angriffsfussball gänzlich verzichten und ihr Heil in der Schadensbegrenzung von der 1. Minute an suchen. So gestaltete sich das Spiel im Süden von Halle in weiten Teilen der 1. Hälfte als reine Wörmlitzer Abwehrschlacht, während die Turbineros in den alten Ego-Trott zurückzufallen drohten. In den ersten 20 Minuten waren es vorwiegend Dribblings in die Zentrale Angriffsposition, welche die Wörmlitzer zu verteidigen hatten. Dass dies bei 16 Abwehrbeinen leicht gelingen sollte, muss nicht extra erwähnt werden. Distanzschüsse wurden allesamt geblockt und wenn der Ball dann doch hin und wieder in die Gefahrenzone gelangte, vermochten es die tapfer kämpfenden Wörmlitzer Jungs und Mädchen im allgemeinen Durcheinander eher den Überblick wieder zu erlangen. Es war nicht so, dass die Turbineros schlecht spielten, aber die überlegte Aktion fehlte zunächst… Bis zur 21. Spielminute. Ivan nutzt die Träumerei eines Wörmlitzer Abwehrspieler, welcher sich vor der Ausführung eines Eckballs Richtung Strafraum orientiert, anstatt den Versuch zu unternehmen die kurze Ecke zu verteidigen. So kann Ivan Puls die Ecke kurz auf Philipp spielen, dieser lässt den nun heraneilenden Verteidiger in Leere laufen und flankt scharf vor das Wörmlitzer Tor. Unser Mittelstürmer Severin lässt sich nicht 2 Mal bitten und verwandelt in Gerd Müller-Manier mit Becken, Oberschenkel und/oder Bauch. 4 Minuten später wagt sich Wörmlitz ihrerseits in des Gegners Hälfte und wird lehrbuchreif ausgekontert. Ballgewinn von Philipp, Steilpass auf Severin und schon konnte das 2:0 gefeiert werden (25. Min). Auffällig wie abgebrüht unser Goalgetter die sich bietenden Chancen nutzen kann. Sollten sich die Wörmlitzer für die 2. Hälfte vorgenommen haben mehr für das Spiel zu tun und eventuell den Anschlusstreffer zu erzielen, so konnte dieses Unterfangen bereits 30 Sekunden nach Wiederbeginn ad acta gelegt werden. Philipp bekommt das Leder im Mittelfeld, umkurvt 3 bis 4 Abwehrspieler(innen) mit hohem Tempo und legt vor dem Tor das Leder quer auf den mitgelaufenen Mittelstürmer Johann, der keine Mühe hat den Ball im leeren Gehäuse unterzubringen. Nach 3 Torvorbereitungen blieb es Philipp selbst vorbehalten nach sehenswerter Vorarbeit von Ivan den Endstand von 4:0 für Turbine herzustellen (39. Min). Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann fällt dem geneigten Betrachter auf, dass viel zu selten versucht wird, den Ball nach erreichen der Grundlinie auf die Strafraumgrenze, in den Rücken der Abwehr zurück zu spielen. Aus spitzen Winkeln wird zu oft versucht direkt aufs Tor zu schießen bzw. den Querpass zu spielen, der dann zu häufig Opfer des Torhüters wird. Also, fleißig im Training den Rückpass üben, dann können unsere schussgewaltigen Mittelfeldspieler noch mehr Kapital aus den schönen Spielzügen unserer Flügelzange schlagen!
Fazit: Starke und vor allem geschlossene Mannschaftsleistungen führen zum 8. Sieg im 8. Spiel. Die Abwehr steht sehr solide, wenngleich man sich eine etwas stärkere Forderung durch die gegnerischen Angriffe wünschen würde. Viel zu wenige Mannschaften versuchen wirklich mitzuspielen. So kann man festhalten, dass es einzig die Mannschaften von HTB (mittlerweile leider in der Stadtklasse spielend), VfL und FSV versuchten das Spiel offen zu gestalten. Wir freuen uns auf die Spiele gegen die D3 vom VfL Halle und auf das Duell gegen den HFC (U10). Denn diese Spiele werden unsere Jungs wieder richtig fordern. Und zu welchen kämpferischen Darbietungen die Mannschaft fähig ist, zeigten zuletzt die Spiele gegen ältere Mannschaften wie z.B. Lieskau (Turbine 60 Jahrfeier), ESG (letzte Saison) und im Rahmen der Vorbereitung gegen Niemberg. Einen Dank an die Trainer, die die hervorragende Arbeit vom Vorgänger Christian Voss erfolgreich fortsetzen. An der Trainingsbeteiligung und an den Rückmeldungen zu den Spieltagen ist deutlich zu erkennen, dass die Jungs und die Elternschaft 100 %ig hinter der Mannschaft stehen. Und vielleicht gelingt ja auch gegen die hohen Favoriten in den anstehenden Duellen der ein oder andere Achtungserfolg. Let’s go Turbine !!
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Zusammenfassung Saisonvorbereitung und –start der E1-Jugend
von Marko Büchner Bereits im Trainingslager in Osterburg (gesponsert durch die Fahrschule Schmidt- Vielen herzlichen Dank noch mal dafür - bekam eine erfolgshungrige Mannschaft der E1-Turbineros erste Konturen, galt es doch, den Bronzeplatz der vorigen Stadtklassesaison zu bestätigen.
Turbine E1 – TSV Niemberg E/D 4:5 (in Osterburg) Mit schweren Beinen aber auch mit viel Optimismus und spielerischen Möglichkeiten konnte das erste Testspiel gegen eine mit D–Jugendlichen verstärkte Mannschaft des TSV Niemberg jederzeit offen gestaltet werden. Solange die Kräfte nach den anstrengenden Trainingseinheiten zuvor noch ausreichten, war man sogar spielerisch deutlich überlegen. Der Halbzeitstand von 3:0 war Zeugnis genug. Dass der Gegner das Spiel dann doch noch zu seinen Gunsten drehen konnte lag zum einen an den nachlassenden Kräften der Leistungsträger, aber auch an einem nicht zu verleugnenden Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft. Den Anschlusskadern gelang es nicht, die deutliche Führung zu verteidigen. Als es bereits 3:4 stand, konnte die Mannschaft 2 Minuten vor Schluss noch mal ausgleichen, verstand es dann aber nicht, sich taktisch clever dieses Unentschieden gegen einen wirklich starken Gegner zu verdienen und lies sich mit der letzten Aktion noch mal auskontern. Trotzdem eine sehr starke Leistung !
Pokalspiel - Turbine E1 – Einheit 9:1 Von der guten Vorbereitung profitierend (u.a. gab es noch den ersten Sieg im traditionellen Vergleich mit der jetzigen D2) ließ man im Spiel gegen Einheit Halle zu keiner Zeit Zweifel am Sieger der Partie aufkommen. Man erspielte sich Chancen im Minutentakt und ließ ein zeitweise glänzendes Zusammenspiel aufblitzen. Immer wieder über die Außen wurden die Angriffe ausgetragen und den ansonsten tapfer verteidigenden Einheitlichen wurde von Beginn an die Grenzen aufgezeigt. Trotz einer Vielzahl vergebener Chancen zementierten die Tore von Konsti, Philipp (2), Severin (2), Fred (2), Carl und Jonas M. das Erlebnis „Kantersieg“ in den ehrwürdigen Lehmannsfelsen.
1. Punktspiel - BSV Ammendorf – Turbine E1 1:8 Auch die Jungs von der Steinstrasse konnten den Turbineexpress nicht stoppen. Spielerisch hoch überlegen sündigte man zu Beginn des Spiels einmal mehr mit den Chancen, kam aber aufgrund eines laufstarken Mittelfeldes, allen voran Leo Block, nie selbst in Bedrängnis. Besonders erfreulich scheint die Tendenz, dass man mit Severin einen echten Goalgetter gefunden zu haben scheint, dessen Ausbeute von 3 Toren an jenem Spätsommertag aber gemessen an der Vielzahl seiner Möglichkeiten noch ausbaufähig ist. Die weiteren Tore erzielten Fred (2), Jonas M., Leo B. und Philipp.
Testpiel - SG Buna Halle – Turbine E1 4:8 Zu Beginn der Partie schien die Turbine-Hintermannschaft wie von allen guten Geistern verlassen, was mit Sicherheit auch daran lag, dass keiner der aufgestellten Abwehrspieler bisher das Turbinetrikot auch nur einmal trug. So stand es nach 15 Minuten bereits 0:2 gegen die Turbineros. Doch mit zunehmender Spieldauer fand sich die ersatzgeschwächte Truppe zurück in die Spur und konnte das Match bis zur Halbzeit bereits auf 4:2 drehen. Der Endstand von 8:4 zeugt von einem gelungenen Test, gegen den Punktspielgegner dieser Woche (Ergebnis stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest).
2. Punktspiel - Turbine E1 – Kröllwitz 7:0 Ab dieser Partie machte sich ein gewisser Negativtrend bemerkbar. Trotz des hohen Sieges konnten die Betreuer mit dem Spiel ihrer Mannschaft nicht zufrieden sein. Viel zu eigensinnig verdribbelten sich einige Spieler, vorwiegend Leistungsträger, immer wieder in der vielbeinigen Abwehr der Kinder vom Ochsenberg. Unschöner Einbahnstrassenfussball von der ersten bis zur letzten Minute konnte letzten Endes nur zustande kommen, da die Kröllwitzer nicht die Mittel besaßen, etwas zum Spiel beizutragen. Statt, wie im Trainingslager und den ersten Saisonpartien beinahe perfekt zelebriertem Angriffsfussball über die Aussen, würgte man 7 Tore fast allesamt durchs Zentrum über die Linie. Die Tore erzielten Philipp (2), Jonas W., Leo B., Michel, Jonas M. und Severin.
3. Punktspiel - HTB – Turbine E1 2:3 Die mit älteren Spielern angetretenen Mannen vom Goldberg sollten der erste richtige Gradmesser der Saison sein. Trotzdem waren die Turbineros in den ersten 15 Minuten deutlich Chef im Ring, konnten die teilweise sehr ansehnlich über die Flügel herausgespielten Chancen jedoch zunächst nicht verwerten. Mit zunehmender Spieldauer machte sich aber wieder der o.g. Trend bemerkbar. Unkonzentriert immer wieder auf eigene Faust gegen körperlich starke HTBer verschenkten die Turbinejungs Stück für Stück ihrer anfänglichen Souveränität. Trotzdem gingen die Blauen durch ein Tor von Jonas Wehse noch verdient in Führung, um nur wenige Augenblicke später den Ausgleich durch einen sehenswerten Kopfball zu kassieren. Auch die neuerliche Führung (Leo Block) in einem nun von unserer Seite her unansehnlichen, von Einzelaktionen geprägten Spiel, konnten die angriffslustigen und gut kämpfenden HTB Jungs erneut egalisieren. Im 2. Durchgang entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf geringem Niveau. Als die Turbinekicker dann einmal doch das Mannschaftsspiel für sich entdecken konnte der schwer erkämpfte Dreier dann doch mit auf den Felsen genommen werden. Einem Hackentrick an der linken Seitenauslinie von Philipp folgte die direkte Weiterleitung von Fred (warum nicht öfter so???) auf Ivan, der sich geschickt gegen einen Abwehrspieler bis zur Grundlinie durchwurschtelt und dann auf den zentral vollkommen frei stehenden Michel quer legt, der keine Mühe hat den Siegtreffer zu erzielen.
4. Punktspiel - FSV 67 Halle – Turbine E1 0:3 Zu Beginn der FSV – Turbine – Festspiele sollte der Autor Zeuge eines wahnsinnig irrwitzigen D1-Spiels werden. Nach den ersten Eindrücken einer temporeichen Partie mit leichten Vorteilen auf Turbineseite musste der Schreiberling einen 3:5 Rückstand der Jungs vom Felsen zur Kenntnis nehmen, dessen Zustandekommen nach diesen Eindrücken ein komplettes Rätsel blieb. Verschärft wurde dies noch durch die Aussage, dass der Rückstand zwischenzeitlich 0:5 Tore betrug …????? Was dann geschah, macht mich persönlich Stolz und glücklich, waren es doch 2 E1er, welche aufgrund der exklusivern Personaldecke der E1 erst für das Wochenende durch das Trainergespann „ausgebootet“ ;-) und später an die D1 weitervermittelt werden konnten. So konnte Jonas Wehse als Torhüter sein Team vor einem höheren(!) als den 5 Tore- Rückstand bewahren und Robert Vollmer als Mittelfeldmann ebenfalls überzeugen. Den Endstand von 9:5 !!! für unsere Farben möchte ich nicht weiter kommentieren, sondern verweise auf den Spielbericht der D1. Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Spielern und natürlich bei Roy und wünsche mir, dass dies Modellcharakter haben könnte, dann so profitieren die Mannschaften und die Spieler von solchen Delegationsgeschäften. Doch nun zum Spiel der E1. Der FSV überraschte an diesem Tag durch ein sehr engagiertes Konterspiel. Immer wieder wurden unsere Abwehrspieler durch schnelle Gegenstöße vor große Probleme gestellt. Positiver Nebeneffekt war jedoch, dass sich unser Keeper Leo Fox des Öfteren auszeichnen konnte. Nicht weniger als 5 Paraden waren in Hälfte 1 zu bestaunen und zugleich Zeugnis eines weitgehend offen gestalteten Matches. Dass Turbine dennoch zur Halbzeit 3:0 in Front lag, war besonders der Kaltschnäuzigkeit der Offensivspieler zu verdanken. Dem 1:0 durch Ivan (ohne Nerven am Keeper vorbei neben den Pfosten gelegt) folgte ein Distanzschuss von Leo B., den der Keeper unglücklich durch die Beine passieren lassen musste. Den 3:0 Halbzeit und Endstand machte der Spieler mit dem besonderen Torriecher, unser Ösi Severin perfekt. Im ersten Versuch (ca. 5 m Torentfernung) wird der Gegenspieler vor die Brust geschossen um dann gedankenschnell den abprallenden Ball im Tor unterzubringen. Dieses Spiel zeigte wieder den um sich greifenden Egoismus einiger Stammspieler (Einzelaktionen, im Defensivspiel kein gewonnener Zweikampf) aber auch ein unverkennbares Leistungsgefälle im Kader. Wann immer das Trainerteam Leistungsträger ersetzt, stottert der Turbinemotor doch gehörig. Dass sich trotzdem alle Mühe geben ist unverkennbar und so konnten sich die Jungs auch in der 2. Halbzeit die Null redlich verdienen. Dennoch kann man dem Trainergespann nur wünschen, jederzeit den schwierigen Spagat zwischen sportlichen Ergebnisdenken und der aufgrund der Kadergröße nun notwendigen Rotation erfolgreich zu meistern. Fazit: 12 Punkte aus 4 Spielen, gute Testspielergebnisse und den Pokalkantersieg muss man realistisch einordnen. Die Gegner, die sinnvolle Gradmesser darstellen, kommen noch. Erst wenn man sich gegen die Pokalmannschaft des VfL und gegen die 2002er des HFC achtbar aus der Affäre gezogen hat, kann man von einer sichtbaren Weiterentwicklung unserer Mannschaft reden. Dennoch imponiert immer wieder der Kampfgeist (Niemberg, HTB) und auch der manchmal vorhandene Spielwitz (Einheit, Ammendorf). Zurück zum gepflegten Passspiel und weg vom unnötigen „eins gegen eins“ im Mittelfeldgewurschtel sollten die nächsten Ziele sein, um den makellosen Saisonstart auch im Herbst 2011 fortzuführen.
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