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Die D1-Jugend - Saison 2011/2012 - Spielberichte
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Hallenturniere 10. Spieltag 2. Pokalrunde 6. Spieltag 5. Spieltag 4. Spieltag 3. Spieltag 2. Spieltag 1. Spieltag 1. Pokalrunde
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Turbine Halle - Hallescher FC (U11) BSV Halle-Ammendorf - Turbine Halle VfL Halle 96 II - Turbine Halle FSV 67 Halle - Turbine Halle Turbine Halle - Nietlebener SV SV Dautzsch 63 - Turbine Halle Turbine Halle - TSG Kröllwitz ESG Halle - Turbine Halle I Turbine Halle I - PSV Halle
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2:1 0:2 2:4 5:9 0:4 1:4 7:0 1:2 18:0
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Hallenturniere in der Winterpause
von Roy Wolter
18.12.2011 - Fußballturnier des Dresdner SC Die Vorfreude, nach Dresden zu fahren war recht groß, so konnten wir dort mit zehn Spielern antreten. Die Deutsche Bahn brachte uns gut gelaunt in die Landeshauptstadt. Der Schock in der Halle zu stehen, verdauten einige wohl im ganzen Turnier nicht, denn es wurde auf drei (!) Feldern gleichzeitig gespielt, was schon allein erst einmal organisatorisch geschafft werden musste. Gespielt wurde in vier Staffeln. Leider hatten wir das Pech, in einer Fünfer-Staffel zu spielen, was bedeutete, das wir als eventueller Staffelletzter somit auch um den letzten Platz spielen müssten. Die Staffelspiele wurde alle verloren und wir beendeten die Vorrunde mit 0 : 8 Toren. Somit trat auch das Spiel um den Turnierletzten ein, welches wir mit Hin– und Rückspiel aber 2 : 1 für uns entscheiden konnten. Somit wurden wir 17. in einem recht gut besetzten Turnier. Fazit: Die Teilnahme an vielen Turnieren ist so eine Sache. Abgesehen davon, dass vielleicht einige Spieler eine Bockwurst- und Fischbrötchenallergie bekommen können, denn die Versorgung ist wirklich überall gleich, hofft man indes immer, dass so eine Teilnahme alle Spieler weiter nach vorn bringt… Das Torverhältnis zeigt aber, dass wir nicht als „Schießbude“ herhalten mussten. Leider zeigte sich auch, dass ein kompletter Spielerwechsel während des Spieles nicht gerade den Spielfluss steigert… So kam es auch, dass wir meist erst nach genanntem Wechsel die Gegentore bekamen. In unserer Staffel sind am Ende drei Teams unter den ersten acht gewesen, so gesehen konnte man recht zufrieden sein, obwohl einzig unsere offensiven Möglichkeiten kaum erwähnenswert waren. Man durfte gespannt sein, ob sich die Erfahrungen bei den nächsten Turnieren auszahlen, denn es waren trotz der verlorenen Spiele keine „Übermannschaften“ anwesend. Vielmehr waren fast alle taktisch gut eingestellt und stellten mit dem Torwart einen fünften Mitspieler, was uns anfangs recht große Probleme bereitete.
27.12.2011 Fußballturnier des Sportverein Dautzsch 63 in Wettin Leider konnte sich die Teilnehmerzahl von Dresden nicht wiederholen, aber trotzdem konnten wir mit gut gefüllten Mägen nach den Feiertagen recht zuversichtlich sein, wenigstens mitspielen zu können. Leider verspielte Turbine, wie so oft in der Vergangenheit, bereits das erste Spiel und verlor leider sehr unglücklich mit 0 : 2! Doch danach zeigte Turbine wieder Kämpferherz und erspielte sich mit recht ansehnlichem Fußball und guten Kombinationen immerhin sieben Punkte und so einen guten zweiten Platz in der Staffel. Das Halbfinale bescherte uns die ESG als Gegner. In diesem spannenden Spiel hatten wir mehrere Möglichkeiten, wurden aber nach einem verloren gegangenen Ball präzise und schnell ausgekontert. In den letzten drei Minuten versuchten wir alles, um uns wenigstens ins Neun-Meter-Schießen zu retten. Dann kam Tom’s Auftritt. Ein Solo vorbei an drei Gegenspielern und ein perfekter Pass auf Jonathan, der das Geschenk dankend annahm und zum viel umjubelten Ausgleich ins lange Eck vollendete. So musste leider die Entscheidung durch ein Siebenmeterschießen fallen. Hier lag unser aller Hoffnung auf Florian im Tor, denn auf der Linie ist er nur schwer zu überraschen. Aber die Rechnung war noch offen, denn ohne Schützen lässt sich kein Neunmeter schießen. Denn fast alle zogen die Köpfe ein und ahnten wohl bereits beim eventuellen Verschießen den ganzen Unmut der Mannschaft. So legte der Trainer einfach die Schützen fest. Obwohl viele über einen strammen Schuss verfügen, kam ja noch erschwerend hinzu, dass etwas Adrenalin im Körper so manches verändert. Der Ablauf: Tom : daneben, ESG: Florian gehalten, Arthur: Pfosten, ESG: vorbei, Justus: 1:0, ESG: Florian gehalten. 2 : 1 nach Neunmeterschießen !! Und im Finale! So sollte der Gegner in unserem letzten derselbe sein, wie in unserem ersten Spiel: FC Markwerben. Hier wurde wahrscheinlich das leichte Übergewicht, herrührend aus den drei Festtagen, zum Verhängnis. Nach schnellem Rückstand von 0 : 2, kämpften wir uns noch zum 2 : 3 heran, mussten aber, auch durch zwei Eigentore, eingestehen, dass der heutige Finalgegner mehr aus seinen Möglichkeiten machte und uns verdient mit 2 : 6 in die Schranken wies. Fazit: Ein toller zweiter Platz, wer hätte das gedacht. Spielerisch ein riesiger Sprung gegenüber den anderen Turnieren. Turbine konnte als Mannschaft gut überzeugen und fand schnell ins Turnier. Nur die kleinen individuellen Fehler können ruhig noch etwas weniger werden. Aber mit noch mehr Geduld und Konzentration stehen wir vielleicht einmal ganz oben. Also Jungs. Zum Jahresausklang habt ihr euch selbst beschenkt und einen sehr guten 2.Platz belegt. Gratulation. Spiele: Marktwerben : Turbine 0 : 2 Schochwitz : Turbine 0 : 1 Dautzsch : Turbine 2 : 2 Turbine : Sandersdorf 4 : 0
Halbfinale : ESG : Turbine 1 : 2 ( 1 : 1 ) n. Neunmeterschießen
Finale: Marktwerben : Turbine 6 : 2
Spieler: Florian zur Nieden – Tom Klose, Justus Krake, Jonathan Hacker, Arthur Blech, Malte Göring
15.01.2012 Fußballturnier des VfB Gräfenhainichen Auf Grund dessen, dass Turbine bei Hallenturnieren immer besser in Fahrt kommt, wollten alle Spieler den Turniermarathon weiter nutzen, um vielleicht hier wieder einen Treppenplatz zu erreichen. Leider mussten wir am Vorabend zwei krankheitsbedingte Absagen hinnehmen, somit war zur morgendlichen Stunde klar, dass wir ohne Auswechselspieler auskommen mussten, was besonders in der Halle eine echte Herausforderung ist… Eine wirklich tolle Halle erfreute die Jungs und nach einer kurzen Begrüßung ging es sofort los. Gespielt wurde in zwei Staffeln. Wir mussten uns darauf einstellen, teilweise unsere Kraft zu schonen. Doch alle Befürchtungen waren völlig fehl am Platze. Denn nach vier Spielen führten wir unsere Tabelle mit nie gedachten 11 : 1 Toren und sieben Punkten an. Es war eine sensationelle Teamleistung, denn gegenüber den anderen Teams, die natürlich ihre Möglichkeiten stets ausschöpften und wechselten, hat Turbine das Tempo meist sogar bestimmt. So wirbelten Tom und Arthur jede Abwehr auseinander und hinten standen Jonathan und Justus sehr gut in der Defensive. Gregor im Tor wurde im Verlauf des Turniers immer öfter geprüft, besonders wenn das Schwinden der Kräfte seiner Vorderleute einsetzte. So kam es zum 1. Halbfinale und dies zu einem Zeitpunkt, bei dem im Spiel davor bemerkt wurde, dass die Akkus teilweise leer waren. So kam es auch, dass wir das Spiel 0 : 3 verdient verloren, da nach vorn rein gar nichts mehr ging. Leider schlichen sich jetzt beim Verlassen der Kräfte auch Fehler ein…. Das Spiel um Platz drei wollten wir unbedingt gewinnen, um nach dem bisherigen Verlauf nicht mit leeren Händen dazustehen. Alle wussten, worum es geht. Die Partie begann recht zerfahren und der Gegner kam besser ins Spiel. Folgerichtig erzielte dieser auch nach einem Konter einen Treffer. In den letzten vier Minuten konnte Turbine mit einer waren Energieleistung das Spiel mit 2:1 noch für sich entscheiden und einen hoch verdienten 3.Platz sichern. Und die Freude wich auch nicht, trotz teilweise brennenden Oberschenkeln. Fazit: Was für eine Leistung die Jungs gezeigt haben und alle sechs Spiele durchgespielt haben, lässt sich nicht in Worte fassen. Wichtig war, dass die Jungs zusammenhalten und bei Fehlern nicht auseinander brechen. So gesehen steigerten sich die Spieler als Team von Spiel zu Spiel. Ein Spiel verloren und das gegen den späteren Turniersieger ( SG Zahna/ Elster) ist eine mehr als achtbare Leistung. Tom verfehlte den Torjägerpokal nur mit einem Treffer ( 7 Tore ). Jetzt waren alle k.o. und wir waren froh die Heimreise antreten zu können. Wir waren Gast bei einem wirklich toll organisierten Turnier. Spiele: VfB Gräfenhainichen 1 : Turbine Halle 0 : 2 Turbine Halle : SV Glück Auf Möhlau 4 : 0 Union Sandersdorf : Turbine Halle 0 : 5 Turbine Halle : VfB Preussen Greppin 1 : 1
1.Halbfinale: Turbine Halle : SG Zahna / Elster 0 : 3
Kleines Finale um Platz 3: Turbine Halle : VfB Preussen Greppin 2 : 1
22.01.2012 Hallenturnier der Eintracht Leipzig Süd Dieses Wochenende fast die ähnliche Situation, denn drei Jungs „mussten“ zum Geburtstag um auch einmal Freundschaften zu pflegen, ist ja verständlich. So verpassten Arthur, Justus und Moritz Bl. wieder eine Energieleistung….. Jetzt wussten wir aber wenigstens, worauf wir uns einlassen, denn wir hatten wenigstens einen Auswechsler mit im „Gepäck“!! Es wurde wieder in zwei Gruppen zu je vier Mannschaften gespielt. Auch diesmal überstanden wir die Vorrunde als Erster mit sieben Punkten und etwas magerer Torausbeute von nur 3 : 0 Toren, aber es es hat ja gereicht. Denn die Chancenverwertung war heute nicht unsere Stärke, dafür aber wieder unser Teamgeist. Wenn einer wirklich mal schwächelte, standen die anderen bereit und klärten die Situation. So stand das erste Halbfinale gegen VfL Bitterfeld an. Obwohl beide Seiten einige Chancen hatten, kam es nach der regulären Spielzeit beim Stand von 1 : 1 zum Siebenmeterschießen. Hier zeigte sich, dass man nur gemeinsam gewinnen kann: Bitterfeld - Florian hält Tom – gehalten Bitterfeld -Florian hält Malte – Treffer Bitterfeld - daneben Jonathan - Pfosten Bitterfeld - Treffer Und jetzt bis zur Entscheidung: Tom – Treffer oben links in den Winkel - Vorbei und wir sind im Finale!! Der Gegner : VfL Halle. Tja auch das passiert: Turnier in Leipzig und Halle macht den Sieger unter sich aus. Aber die letzten zwei Vergleiche behielten wir die Oberhand, so dass wir doch mit recht viel Optimismus in die Partie gingen. So sahen die Zuschauer eines der spannendsten Spiele des Turniers, welches wirklich einem Finale würdig war. Es wurde kombiniert, gekämpft und gefightet. VfL ging in Führung und wir konnten dank Gregors unglaublichem „Grundlinientor“ den Ausgleich sichern. So musste wieder die Entscheidung vom Punkt her. Auch diesmal konnte Florian nur einmal überwunden werden. Nervenstärke bewiesen bei uns Tom und Jonathan. Gewonnen !!! Fazit: Die Spieler zeigten eine starke Leistung und trugen sich alle ( ! ) in die Torschützenliste ein. Was ja unser Spiel auch bestätigt. Ich freue mich für die Jungs, endlich auch einmal oben stehen zu können. Denn auch für die nicht mitgereisten Spieler ist es eine Auszeichnung, denn sie sind ja ein Teil der Mannschaft und tragen ihren Teil im Training dazu bei. Danke auch an die Mutter von Florian, nicht nur als Fahrerin mitzukommen, sondern auch als mitfiebernder Fan. Spieler: Florian zur Nieden – Jonathan Hacker, Tom Klose, Moritz Großmann, Malte Göhring, Gregor Wendt
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10. Spieltag am 27.11.2011 Turbine Halle – Hallescher FC (U11) 2:1
von Roy Wolter Nach dem Spiel war vergessen, welch Energie freigesetzt werden musste, um einen spielfähigen Kader zusammen zu bekommen. So konnten noch kurzfristig aus der D 2- Mannschaft drei Spieler engagiert werden. So kamen dann doch fast alle und man sah einigen Jungs noch die vergangene Krankheit an. Jedenfalls hatten wir erstmalig vier Auswechselspieler, welch ein Luxus. Zum Spiel. Das Ziel waren drei Punkte. Und es wurde erreicht. Es wurde alles umgesetzt, was sich die Mannschaft vorgenommen hat. Sofort nach Spielbeginn nahm der HFC selbiges in die Füße und übte mächtig Druck aus. Doch unsere Abwehr stand nach kurzen Startschwierigkeiten perfekt. So kam in den ersten 15 Minuten kein gefährlicher Schuss auf unser Tor und kein Spieler in dessen Nähe. Das Mittelfeld kämpfte und attackierte die Gegenspieler recht früh. So konnten wir zwar einige kleinere Konter ansetzen, jedoch noch nicht ausspielen. Aber wir fanden immer besser ins Spiel. Dann die erste Ecke von Oskar, die wiederum zur Ecke geklärt werden konnte. Diese wurde von Tom direkt vors Tor "geschlagen", den Ball konnte Malte freistehend ins Tor köpfen - 1:0. Jetzt spielte Turbine endlich mit und war in diesen Minuten ein Gegner auf Augenhöhe. Um vor der Pause noch einmal frischen Wind zu bringen, setzten wir auf einen offensiven Doppelwechsel. Kurz danach, wieder ein langer Ball aus unserer Abwehr. Arthur konnte sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen, den Schuss parierte der Torhüter, aber klärte den Ball zur Strafraumgrenze. Dort setzte Paul den Ball zwar nicht platziert, dennoch scharf genug zum vielumjubelten Führungstreffer ein. Von den Spielanteilen recht glücklich, aber die interessieren ja nicht wirklich jemanden. Der HFC spielte stets gefällig bis zur Strafraumgrenze, dort fehlte entweder der letzte genaue Pass oder aber der Angriff wurde von unserer Abwehr unterbunden. Halbzeit, 2 : 0 Führung, wer hätte das gedacht. In der zweiten Hälfte hatte der HFC weiter das gefälligere Spiel zu bieten und konnte erst jetzt erste Erfolge verzeichnen. Es kam jetzt auch Arbeit auf unseren Torhüter zu. Doch das HFC-Spiel war durchschaubar: Spielen so lange bis sich die Lücke bietet oder auf den Abwehrspieler drauf und diesen im direkten Vergleich ins Leere laufen lassen. Trotzdem blieben wir weiter im Spiel, denn jetzt wurde versucht, sofort umzuschalten und einen erfolgreichen Konter zu ´"fahren". Die Versuche blieben recht sehenswert, da schnell gespielt. Trotzdem fehlte der wirklich letzte genaue Pass. Und so lief die Zeit für uns. Aber dann kamen die 13 Minuten, die es in sich hatten: 47. Minute - Ein Spieler des HFC wurde wegen "Meckerns" 5 min vom Platz gestellt. Dies bedeutete in erster Linie erst einmal Ruhe reinbringen. Aber das ging völlig nach hinten los. Denn die Turbine-Spieler kamen nicht mit dem Überzahl - Spiel zurecht. Denn es fehlte der Turbinemannschaft ein Gegenspieler, mindestens ein Felsenkicker stand sozusagen leer da. So passierte es, dass am Strafraum den dort eindringenden HFC-Spieler zwar zwei Turbineros attackierten, aber gemeinsam für den Anderen zurückzogen. So hatte der Spieler freie Bahn. Dem Pass folgte ein direkter Torschuss zum verdienten Anschlusstreffer. Dann drückte der HFC uns in den Strafraum und wir bekamen stets erst Luft, wenn der Ball aus der Gefahrenzone war. Leider konnten Arthur und Jesper jeweils zwei Konter nicht verwerten. Ein Spieler vom HFC kam wieder rein und der HFC machte nun ERNST. Unsere Abwehr wackelte, aber stand noch. 55. Minute: Ein HFC Spieler, angefeuert von der Außenlinie, es einmal allein und direkt zu versuchen, nahm sein Herz in die Hand und setzte zum Dribbling durch die Abwehr an. Und war durch. Aber die Rechnung hat er ohne Justus gemacht. Die Rettungstat mit Körperberührung kostete Justus eine Fünf-Minuten-Strafe....... Was dann passierte kann sich wohl jeder denken. Der Freistoß war eine sichere Beute unseres Torhüters. Ansonsten wurde alles abgeblockt. Und der Abpfiff hallte über den Felsen. Geschafft! Überraschung? Nein. So gesehen haben wir in Unterzahl gewonnen, denn Justus war ja bei Abpfiff draußen. Liest sich ja gegen den HFC auch recht witzig. Fazit: Der DFB wird sich jetzt natürlich nicht hinsetzen und sein Nachwuchsförderprogramm umgestalten. Was heißen soll, die Leistungszentren spielen gegen zwei Jahre Ältere...... Das Stellungsspiel unserer Abwehr war in der ersten Hälfte, wohl das Überragende und hat uns ganz klar im Spiel gehalten. Hauptsächlich war heute Justus auf der linken Abwehrseite gefordert und spielte äußerst stark. Denn die Rechtsfüßer überwiegen auch beim HFC. Dazu kam ein unermüdlicher Tom der vor der Abwehr rackerte und versuchte, die Bälle zu halten. Louis spielte heute den abgeklärten Defensivmann. Unser Mittelfeld blieb stets am Gegner und attackierte. Florian im Tor war wieder hellwach. Also, starke Vorstellung aller Spieler. Den Sieg habt ihr euch redlich verdient. Und das Ballbesitz nichts über den Sieger aussagt, haben wir ja bereits schon am eigenen Leib erfahren, mehrmals. Den Turbineanhängern hat dieses Happy End natürlich gefallen, dem konnte sich dann auch niemand mehr verschließen. Danke Jungs für euren Einsatz.
Aufstellung: Florian zur Nieden - Justus Krake, Louis Romeu, Tom Klose - Florian Hacker (Jesper Vöcks), Oskar Krause, Malte Göring (Paul Franz) - Gregor Wendt (Arthur Blech) nicht eingewechselt und vom Trainer völlig übersehen Moritz Großmann Aus dem Krankenbett und noch leicht angeschlagen waren Florian, Arthur und Moritz
Tore: 1:0 Malte ( 16.min.), 2:0 Paul ( 21.min.), 2:1 HFC ( 47.min.)
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2.Pokalrunde am 19. November 2011 BSV Halle-Ammendorf - Turbine Halle 0:2
von Roy Wolter DNach zweiwöchiger Spielpause ging es heute nach Ammendorf, zum großen Unbekannten, der in seiner Liga recht gut vorne mitspielt. Jedenfalls waren die dort geschossenen Tore der Ammendorfer schon ein kleines Ausrufezeichen. Trotzdem wollten wir bei äußerlich recht guten Bedingungen im Pokalwettbewerb überwintern. So begann Turbine das 7. Auswärtsspiel in dieser Saison gewohnt offensiv. In den ersten 15 Minuten war von Ammendorf nicht viel zu sehen, zu sehr waren diese mit Abwehrarbeit beschäftigt. Doch wie so oft in dieser Saison konnte trotz hochkarätiger Chancen kein Tor erzielt werden. Mehrmals konnte sich unserer Mittelfeld stark bis zur Grundlinie durchkämpfen und einen Pass spielen, der entweder überhastet am Tor vorbei geschossen oder wie von Malte sehenswert geköpft aber an den Pfosten gesetzt wurde (12.min., 19.min ). Dann endlich eine kleine Erlösung: Jonathan hält von der Strafraumgrenze einfach drauf, erwischt den Ball aber nur mit dem Schienbein. Das runde Leder rollt in sehr mäßigem Tempo aufs Tor zu. Der Torhüter erwartete aber von dem heranstürmenden Arthur noch einen Nachschuss. Und zur Überraschung aller trat er über den Ball und so setzte selbiger seine Route ins Tor unbeirrt fort. Die Entstehung zur Führung war sehr glücklich, aber hochverdient. Ammendorf selbst versuchte uns stets auszukontern, fand in unserer Abwehr aber seinen Meister. Der Druck von Turbine wurde weiter erhöht und man kam weiter zu mehreren Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden. Dann endlich das 2:0: Malte konnte einen Abpraller des Torhüters verwerten. Bis zur Pause konnten wir das Spiel noch gut verwalten und uns auf die zweite Hälfte konzentrieren. Hier war ausschlaggebend, dass wir heute drei Auswechsler hatten (unser Gregor, Oskar und Paul aus der D2 ). Denn wichtig war, das Tempo weiter hoch zu halten. In der zweiten Halbzeit begegneten sich endlich zwei Teams auf Augenhöhe. Eine Halbzeit mit unzähligen Möglichkeiten bot den Zuschauern einen wahren Pokalhit. Einerseits wollten wir das Spiel mit einem weiteren Treffer entscheiden, Ammendorf dagegen mit einem Tor im Spiel bleiben. Trotzdem war ein Unterschied zu sehen. Die teilweise im Minutentakt heraus gearbeiteten Chancen unserseits konnten nur selten aufs Tor gebracht werden. Stets wurde das Leder knapp übers Tor geknallt ( Oskar 36`, 41`, 49`) oder an die Querlatte ( Oskar 44`, Tom 34`). Auch Malte, Gregor und Arthur konnten nicht vollenden. Und Ammendorf? Setzte stets einen schnellen Konter mit Torabschluss! Hier ragte der Stürmer, in der ersten Hälfte nur mit einer großen Klappe, in der zweiten mit starkem spielerischem Potenzial, hervor. Aber was hier unsere Abwehr geleistet hat, möchte ich sehr gerne extra erwähnen und verdient ein extra Lob. Louis, Justus und Moritz verstanden sich blind, alle Angriffe des Gegners wurden immer aus der zentralen Position hinausgedrängt. Und die doch sehr robusten Spieler des Gegners fanden ihren Meister in unserer Abwehr, die durch ihr Stellungsspiel diesen Angriffen den Schneid abgekauft haben. Und dann war ja noch unserer Torhüter! Was Florian an diesem Tag hielt, war Weltklasse. Alle Bälle waren eine sichere Beute. Natürlich gab es zum Ärger auch Bälle, die einfach nicht aus dem Gefahrenbereich geschossen wurde, aber letztendlich nicht den Weg zum Gegner fanden. Dies spielte sich nun alles in den zwei Strafräumen ab. Wir trafen das Tor nicht und Ammendorf fand in unserer Abwehr seinen Meister, oder aber im stets gelassenen Florian. Obwohl sich unsere Kräfte langsam verabschiedeten, konnten wir durch mehrere Wechsel stets im Spiel bleiben. Fazit: Eine tolle Mannschaftsleistung gegen einen starken Gegner. Leider versäumten wir, frühzeitig das Spiel zu entscheiden. Unglaubliche Torhüterleistung von Florian und starkes Spiel unserer Abwehr, die endlich wieder so harmonierte, wie es letzte Saison der Fall gewesen ist. Unserer Mittelfeld und der Sturm konnten ihre wahre Flut an Chancen nur zwei Mal verwerten. So blieb das Spiel bis zum Ende äußerst spannend. Und so sind wir ganz nebenbei unter den letzten fünf Mannschaften, ist ja auch nicht das Schlechteste. Aufstellung: Florian zur Nieden – Louis Romeu, Justus Krake, Moritz Blech – Jonathan Hacker, Tom Klose, Arthur Blech ( Oskar Krause ) – Malte Göhring ( Paul Franz ) Tore : 0 : 1 Jonathan ( 16 min. ) , 0 : 2 Malte ( 23.min. )
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6. Spieltag am 2. Oktober 2011 VfL Halle 96 II - Turbine Halle 2:4
von Roy Wolter Das Wetter scheint uns hold zu sein, denn die Felsenkicker zeigen bei schönstem Wetter wieder ein Spielchen, was, abgesehen von ein paar Nebenstraßen, einer perfekten Trasse gleicht. Heute ging es beim VfL "nur" darum, den Aufwärtstrend zu bestätigen und uns der Kombinationslust des Gegners entgegenzustellen. Dass es wieder für die Turbine-Jungs 09.00 Uhr MEZ los ging, möchte ich nur nebenbei erwähnen. Auch dass die Spieler leicht überrascht waren, als sie die Größe und den Zustand des Platzes sahen. Zum Spiel: Nach dem doch überraschenden Erfolg beim FSV wollten wir uns durch einen Erfolg heute endlich im oberen Drittel der Tabelle festbeißen. Kurz nach Beginn der Partie sollten die Zuschauer auch sehen, warum Turbine als Sieger vom Platz ging. Ein bärenstarkes und lauffreudiges Mittelfeld machte so zu sagen das Zünglein an der Waage aus. Mit Tom, Jonathan und Moritz konnten fast immer die Angriffe des Gegners unterbunden werden. Außerdem wurde unser Sturm mustergültig bedient, der heute wiederum seine Möglichkeiten suchte und fand. So auch die Führung durch Turbine: Tom kommt rechts in den Strafraum und zieht einfach mal auf das Tor, den Abpraller nutzt Malte zum 1 : 0. Danach versuchte Turbine weiter Druck zu machen und tat dies äußerst kontrolliert. Die Defensive stand zu diesem Zeitpunkt sehr stark. Dann ein Freistoß von der Mittellinie: Justus schlägt diesen perfekt in den Strafraum und Arthur nutzt die Verwirrung im Strafraum des Gegners zum verdienten 2:0. Der VfL kam anfangs nicht mit den Turbinespielern zurecht, denn diese nutzten auch ihre Körpergröße. Hier machte es sich sehr bemerkbar, dass unserer Gegner ein Jahr jünger war und dass das Alter auch gewisse Kraftvorteile bringt. Turbine konnte dies während der ganzen Spielzeit nutzen. Sechs Minuten nach der Führung konnte unser Gegner in der Vorwärtsbewegung den Ball erkämpfen und durch einen schnellen Gegenangriff den Anschluss erzielen. Dann sah man den VfL im Kombinationsspiel immer sicherer werden, aber noch Stand unsere Defensive. Dann ein unnötiger Gegentreffer: Unserer Torhüter spielte nach einem gehaltenen Ball selbigen in den Rücken unserer Abwehr. Der gegnerische Stürmer schaltete am schnellsten, nahm ihn auf und lief in unseren Strafraum. Unsere Abwehr konnte den Spieler nur mit einem Foul im Strafraum am Torschuss hindern. Der fällige Strafstoß wurde unhaltbar ins obere Eck versenkt. In der zweiten Hälfte versuchte Turbine weiter Druck zu machen und hatte weiterhin im Mittelfeld leicht die Oberhand und konnte durch eine gelungene Kombination wieder durch Arthur in Führung gehen. Auch diese Führung, die noch von Malte vergrößert wurde, ging völlig in Ordnung. Nur die letzten 10 Minuten gehörten dem VfL, der in dieser Zeit drei starke Szenen hatte und dem Anschluss sehr nahe war. Nur die Unerfahrenheit, den Ball auch einmal direkt aufs Tor zu spielen, verhinderte dies. Wir hatten auch noch unsere Möglichkeiten, zwar nicht so klar, konnten aber dadurch im Spiel bleiben. So lief die Zeit für uns und wir konnten den vierten Sieg im vierten Auswärtsspiel feiern. Und so ganz nebenbei auch Tabellenplatz ‚1’ erklimmen, wenigstens bis Dienstag. Fazit: Sehr starkes Spiel der D1. Absolute Geschlossenheit der gesamten Mannschaft. Alle Spieler waren ab der ersten Minute hellwach und spielten miteinander. Jeder war heute anspielbereit. Auch gaben die Kraft und die Kondition den kleinen Unterschied. Tolle Leistung. Ein verdientes Ergebnis. Florian im Tor machte mit mehreren Paraden den Fehler aus der ersten Halbzeit mehr als weg. Justus und Louis standen wieder einmal solide in der Abwehr und gaben uns nur bei ihren Dribbeleinlagen als letzter Mann manchmal keine Luft zum Atmen. Unser Mittelfeld mit Tom, Jonathan und Moritz war heute ganz stark und hatten heute ein riesiges Laufpensum zu absolvieren. Unsere Stürmer Arthur und Malte erzielten jeweils zwei Tore. Durch ständiges Anbieten, Freilaufen und auch in der Abwehr helfen, haben sie sich diese Tore redlich verdient. Unser Einwechsler Carl konnte sich im Sturm gut behaupten und war stets hellwach, beim Abspiel bereit zu sein oder dem Gegner beim Aufbau zu stören. Tatee machte deutlich, wie schwer es teilweise war, den etwas kleineren Gegner beim Dribbeln zu stören. So kam der Gegner öfters zu Fall. Die fälligen Freistöße fanden aber nicht den Weg ins Tor, sondern wurden immer eine Beute unserer Abwehr oder unseres Torhüters.
Spieler: Florian zur Nieden - Justus Krake, Louis Romeu - Jonathan Hacker, Moritz Blech, Tom Klose ( Tatee Ichite) - Malte Göring ( Carl Marzodka), Arthur Blech Tore: 0 : 1 Malte ( 8. Min.), 0 : 2 Arthur ( 14.Min.), 1 : 2 Vfl ( 19.Min.), 2 : 2 Vfl ( 26.Min.), 2 : 3 Arthur ( 37.Min.), 2 : 4 Malte ( 47.Min)
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5. Spieltag am 24. September 2011 FSV 67 Halle - Turbine Halle 5:9
von Roy Wolter Ein Wetterchen wie es nicht besser sein konnte. Zum Spiel: Bei diesem Bericht muß der Autor leider gleich die Uhr vordrehen und damit in der 21.Minute beginnen. Denn was bis dahin geschehen ist, liest sich folgendermaßen: Die Felsenkicker hatten heute vor, Fußball zu spielen, doch leider fanden sie andere Möglichkeiten, die ersten 20 Minuten zu verbringen. Es gibt zwar durchaus Situationen, bei denen allein die Anwesenheit zählt, Sport gehört eher nicht in diese Kategorie! Obwohl sich das Mittelfeld bis zur genannten Zeit im völligen Tiefschlaf befand, kam Turbine doch noch zu zwei zufälligen Chancen, die zwar 100 %ig waren, doch aber kläglich vergeben wurden. Passend zum Spiel. Und der FSV? Er war so freundlich und hatte uns bereits 5 (fünf) Tore eingeschenkt und es hätten zu diesen Zeitpunkt zwei, drei mehr sein können. Nur Jonas im Tor konnte Schlimmeres verhindern. Die Leihgabe aus der E1 und damit zwei Jahre jünger als alle Feldspieler, versuchte im Tor stets mit ganzem Einsatz die Niederlage zu verhindern, die sich nicht aufhalten ließ. Er konnte sich sogar noch bei mehreren gehaltenen Torschüssen auszeichnen. Im Angesicht des jüngeren Torhüters versuchte der FSV aus allen Lagen auf das Tor zu schießen. So war Jonas bei den Gegentoren machtlos, da die Zuordnung vor und im Strafraum nicht stimmte. 21. Minute. Auswechslung und fast kompletter Positionswechsel. Zwei Minuten später lief Tatee überraschend in die sich ergebende Lücke der Abwehr und überwand den heraus stürmenden Torhüter gekonnt mit einem Lupfer. Vier Minuten danach konnte Justus einen Freistoß hinter der Mittellinie in den Strafraum des Gegners setzen, den Tatee wieder gekonnt mit den Kopf ins Netz verlängerte - 2 : 5. Halbzeit. Wutrede ist zwar etwas übertrieben, aber da dieses Wort bereits in die Annalen des Sports eingegangen ist, nennen wir es "Was-ist-mit-euch-los-Jungs-Rede?" Spielerisch war eigentlich nichts zu sehen, zu umständlich und ohne gewissen Ehrgeiz wurde das Spielfeld dem Gegner überlassen. Teilweise war die Körperhaltung haarsträubend. Also hieß es, Hand drauf und noch einmal alle Kräfte mobilisieren!!!! Was dann der Trainer und die mitgereisten Fans sahen, war Turbine aus einem Guss. Endlich wurde der Name zum Programm! Es ging alles viel zu schnell. Eigentlich wollte ich Fotos während des Spieles machen, aber Anfangs war ich leicht in Schockstarre und dann war ich dem Freudentaumel stets näher, als dass ich auf irgendeinen Auslöser hätte drücken können. Geschlossen schienen wir unterzugehen, um jetzt gemeinsam aufzustehen, vielleicht das Unmögliche wahr werden zu lassen, wenigstens einen Punkt zu holen. 36. Minute - 3:5, 39. Minute - 4 : 5. Beide Tore direkt und sensationell schnell gespielt. Ein Punkt wurde realistisch. Aber jetzt waren ALLE Spieler hier angekommen, übten Druck auf jeder Position aus. So wurde der Morgen vielleicht doch noch zum perfekten Start ins Wochenende. Der Gegner wollte durch Entlastungsangriffe noch das Übel umkehrbar machen. Aber die erkämpften Bälle fanden immer wieder zurück zu unserem Sturm. Tom und Arthur wirbelten die Abwehr durcheinander, dass fast jeder Angriff mit einem Tor abgeschlossen wurde. Und war es einmal zu eng, wurde zurück gespielt und nochmals Anlauf genommen. Den Schub aus den letzten 15 Minuten nahmen die Spieler daraus, dass hier heute eine kleine Sensation wartete. Dann wurde Justus an der Mittellinine sehr rüde gefoult und mußte raus getragen werden. Das jetzt erst Recht, klingt mir heute noch nach. 43.Minute - 5 : 5. Jetzt Justus wieder rein. Logisch, jeder will jetzt dabei sein, wenn der Gegner so nieder gerungen wird. 46. Minute - 5 : 6. Unserer Torwart mußte sich noch zwei Mal dem Gegner entgegenstellen - erfolgreich, versteht sich. Danach konnte er noch weitere 3 (drei) Treffer seiner Vorderleute beklatschen. Fazit: Als jetztige D1-Mannschaft immer noch zur Anspielzeit 9 Uhr zu beginnen, ist recht seltsam, denn nach uns spielen weit jüngere Mannschaften. So gehen wir bereits in das dritte Jahr damit !!! Danke auf diesem Wege noch einmal an Jonas und Robert aus der E 1 (!!!). Jonas hat uns im Tor hervorragend im Spiel gehalten und Robert hat im Mittelfeld keinen Unterschied gezeigt, zwei Jahre jünger zu sein. Er übte vorne Druck aus, um Sekunden später hinten mit zu helfen. In der zweiten Hälfte spielten sich alle fast in einen Rausch und waren an der Offensive beteiligt. Sehr stark war auch das Mittelfeld mit Jonathan, Moritz und Robert, die unserem ausgehungerten Sturm ständig Futter gaben - starke Vorstellung. Ich persönlich würde dieses Menü immer wieder gerne bestellen. Nur der Beigeschmack bei diesem unterhaltsamen Spiel war die Tatsache, dass es einen Verlierer gab. Schade. Denn jede Mannschaft hatte eine Halbzeit das Sagen. Heute wissen wir, dass ein 5 : 0 Rückstand noch keine sichere Sache ist und man weiter Fußball spielen muß. 60 Minuten lang und nicht nachgeben. Bei so klarer Führung wird man natürlich nachlässig und übt nicht mehr den Druck aus, wie z.B. bei einer 1 : 0 Führung. Auch im 3.Auswärtsspiel bewiesen wir eine große Moral und konnten nach einem Rückstand das Spiel wieder "umbiegen". Die erste Halbzeit war die Schlechteste und die zweite, die Beste der Saison. So gesehen hatte alles noch ein gutes Ende und wir hatten uns nach dem Spiel alle furchtbar lieb. Das Lachen wich sowieso nicht mehr von den Lippen....
Spieler: Jonas Wehse - Louis Romeu, Justus Krake - Tom Klose, Malte Göring ( Tatee Ichite), Moritz Blech - Arthur Blech ( Robert Vollmer), Jonathan Hacker Tore: 1: 0 FSV ( 4.Min), 2:0 FSV ( 10.Min), 3:0 FSV ( 13.Min), 4:0 FSV ( 16.Min), 5:0 FSV ( 19. Min), 5:1 Tatee ( 22.Min), 5:2 Tatee ( 26.Min), 5:3 Arthur ( 37.Min), 5:4 Arthur ( 39.Min), 5:5 Tom ( 43.Min), 5:6 Arthur ( 46.Min), 5:7 Arthur ( 50.Min), 5:8 Tom ( 54.Min), 5:9 Arthur ( 57.Min)
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4. Spieltag am 21. September 2011 Turbine Halle – Nietlebener SV Askania 09 0:4
von Roy Wolter Spiele unter der Woche sind so eine Sache. Leider orientiert sich die Schule bei der Erarbeitung der Stundenpläne noch immer nicht am SFV Halle... Krankheitsbedingte Absagen kommen noch dazu. So kam es, dass bis 30 Minuten vor Beginn, nicht so recht klar war, welche Spieler noch den Felsen erklimmen. Heute Nachmittag gab es auch die gute Nachricht, dass Florian wieder spielberechtigt ist, nur leider wusste er noch nichts davon. Noch nicht. So ging es wenigstens voll besetzt und mit nur einen Auswechsler ins Spiel. Ab Anpfiff sah man bereits, was heute auf die Turbinespieler zukam. Der Gegner aus Nietleben nahm das Spiel sofort in die Hand und übte mächtig Druck aus. Sonst sind die ersten 15 Minuten unsere Stärke – diesmal konnten wir uns aus der Deffensive nur schwer befreien. Nietleben hatte recht gute Möglichkeiten zum Führungstor, nur der sogenannte Heimdusel bewahrte uns vor dem ersten Treffer. Dann doch der erste Gegentreffer: Ein Torschuß und im Gedränge des Strafraumes wurde der Ball unhaltbar ins Tor abgefälscht. Dann sah man Turbine, zwar etwas verhalten, den Druck abbauen und nach vorn spielen. Doch die vielbeinige Abwehr des Gegners gab uns keine Lücken. Nach der Halbzeit konnten die Felsenkicker endlich zum Spiel finden und erhöhten den Druck. Starke 10 Minuten begannen und die Chancen häuften sich, nur der Abschluß war mangelhaft. Hier war man dem Ausgleich recht nah. Die Gegner überstanden den Druck und machten in dieser Phase das zweite Tor. Der Gegner spielte effizient. Aus der starken Abwehr überwand man das Mittelfeld um sich dann im 1:1 aufs Tor vorzuarbeiten. So gab es zu viele Situationen, bei denen unsere Abwehr allein gelassen wurde und bei Gegenangriffen in Unterzahl dastand. Die beiden anderen Tore fielen aus größerer Entfernung, halb wegen der tiefstehenden Sonne, halb wegen der fehlenden Entscheidung „nehme ich oder nehme ich nicht“. Jedenfalls war die Kugel drin. Fazit: Spielerisch konnten wir dagegen halten, aber Turbine verstand es nicht, den Ball zu behaupten und auch einfach mal laufen zu lassen. Geduld zu haben ist auch eine schöne Tugend, so ganz nebenbei. So geht der Kopf auch nicht selbst durch die Wand... Die Abwehr, trotz der Gegentore, spielten solide. Schade. Erstes verlorenes Spiel. Aber jeder sah es auch ein. Wir verloren heute nicht gegen einen übermächtigen Gegner, doch auf Grund der eigenen Leistung geht der Sieg in Ordnung, aber ein Tor Unterschied wäre auch o.k. gewesen. Also ab nach Hause und Hausaufgaben machen.
Spieler: Florian zur Nieden - Louis Romeu, Justus Krake - Moritz Blech, Tom Klose, Gregor Wendt (Tatee Ichite), Arthur Blech, Jonathan Hacker Tore: 0 : 1 Nietleben (12.Min), 0 : 2 ( 42.Min), 0 : 3 49.Min, 0 : 4 (58.Min)
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3. Spieltag am 18. September 2011 SV Dautzsch 63 - Turbine Halle 1:4
von Roy Wolter Zwischen zwei Regenfronten trafen wir uns beim Auswärtsspiel auf dem Dautzsch. Das Spielfeld selbst ist in einer typischen Siedlung vor der Großstadt mit nicht enden wollenden Einfamilienhäuser eingebettet. Eng aber fein. Wer auf Grund der Witterung ein trockenes Spiel vermutete, wurde auf der ganzen Linie enttäuscht. Wie bereits in den ersten beiden Spielen, setzte Turbine sofort den Gegner unter Druck und kam so zu mehreren sehr guten Möglichkeiten, die leider alle überhastet vergeben wurden. Die Anfangsphase war sehr stark, denn es waren richtige Angriffswellen, die der gefürchtete Regen nicht besser hinbekommen hätte... Doch dann, in unserer Vorwärtsbewegung, verloren wir den Ball - so fand er den Weg, getarnt als guter Pass, zum Stürmer des Gegners. Dieser hatte nicht wirklich Mühe, das runde Leder ins Tor zu spielen - 0 : 1. Nach den versiebten Chancen stand das Spiel "etwas" auf den Kopf. Aber dieses Gefühl begleitete uns ja fast das ganze letzte Jahr. So gesehen war uns die Situation bereits bekannt. Jetzt hat sich aber einiges geändert. Denn Turbine wird auch nach Rückständen nicht unruhig und spielt "einfach" weiter Fußball. Nach dem Führungstreffer stellte sich das gleiche Bild wieder ein und Turbine fand immer wieder Lücken im Abwehrriegel des Gegners, doch allein der Gästekeeper hatte etwas dagegen und konnte sich mehrfach auszeichnen und hielt so Dautzsch im Spiel. Trotz der Überlegenheit wäre es gut vor der Pause noch den Ausgleich zu schaffen. So musste unsere "Defensivabteilung" wieder ran. Justus knallte einen Freistoß von der Mittellinie einfach 'mal aufs Tor. Ein Abwehrspieler gab dem Ball noch einmal eine leichte Richtungsänderung und der Keeper mußte hinter sich greifen. In der zweiten Hälfte konnten wir nahtlos an den ersten 30 Minuten anknüpfen. So konnte wieder Justus einen weiten Freistoß zu Tom in den Strafraum spielen, dem dieser mit Köpfchen eine andere Richtung gab - 2 : 1. Auch danach war Turbine spielbestimmend und ließ sich auch nicht durch die Konter des Gegners den Faden nehmen. Zu erwähnen ist noch ein starker Freistoß des Gegners, den aber unserer Torwart aus dem Winkel kratzte! Die zwei weiteren Tore fielen nach gutem Passspiel und nach 45 Minuten war das Spiel entschieden. Dautzsch versuchte seinerseits noch einmal alles, aber unsere Abwehr stand heute hervorragend. Fazit: Ein recht ansehnliches Spiel der Felsenkicker. Eine völlig ausgeglichene Mannschaftsleistung, die uns noch viele Freude bereiten kann. Das wir durch individuelle Fehler auch 'mal ein Tor kassieren, kann wirklich passieren. So gesehen sind die Ergebnisse eigentlich zweitrangig. Turbine hat sehr gut gespielt und hat sich selbst mit vier Toren belohnt. Unsere Abwehr hat sich wieder stark präsentiert und war dem Gegner immer einen Schritt voraus. Unserer Mittelfeld, heute mit Malte, Tom und Moritz, gefiel durch sehr hohes Laufpensum und gutes Zweikampfverhalten. Unser "Neustürmer" Jonathan konnte gleich bei seinem ersten Pflichtspiel ein Tor machen und brachte sich recht gut ins Spiel der Felsenkicker ein. Vorne mit Arthur war er von der Abwehr des Gegners nur selten zu stellen. Nur die Verwertung 100 %iger Chancen kann ruhig auch genutzt werden. Gregor im Tor mußte wieder unseren Keeper Florian ersetzen, den die Unfassbarkeit einer Sperre ereilt hat. Auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank und Gruß an den D-Trainer in Kröllwitz - das ist jetzt wohl mehr die Ironie. Leider verwechseln manche immer noch den Spass am Sport. Schade, denn die Jungs haben dies nicht verdient. Also Florian, halte durch, deine Erlösung wird kommen und du kannst wieder aktiv bei den Spielen dabei sein und musst nicht "nur" üben!!!! Und Gregor ist ja unser Multitalent, kann genauso gut zwischen und vor den Pfosten spielen und macht stets seine Sache perfekt.
Spieler: Gregor Wendt – Justus Krake, Louis Romeu – Tom Klose, Moritz Blech, Malte Göhring – Arthur Blech, Jonathan Hacker Tore: 1 : 0 Dautzsch ( 14. min.), 1 : 1 Justus ( 24.min), 1 : 2 Tom ( 36.min), 1 : 3 Jonathan ( 41.min), 1 : 4 Arthur ( 49. min)
Bilder vom Spiel (Website der Dautzschkicker)
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2. Spieltag am 11. September 2011 Turbine Halle - TSG Kröllwitz 7:0
von Roy Wolter Das so gern heiß gekochte Derby scheint sich langsam in lauwarmen Brei aufzulösen. Denn außer den Temperaturen war nicht wirklich etwas dabei, was gute Kost bedeutet. Dazu kommt, dass einige Spieler in Kröllwitz wohnen und sich mit einigen Gegnern die Schulbank teilen. Andererseits liegt auch spielerisch mehr als ein Fluss dazwischen. Turbine spielte in aller Ruhe ab der ersten Minute auf des Gegners Tor und wartete geduldig auf den ersten Treffer. So erzielte Turbine nach einem schon Doppelpass den ersten Treffer. Weiter ging es Richtung Kröllwitz-Tor. Bis zur Halbzeit konnte Turbine auf 4 : 0 erhöhen. Nach der Halbzeit war die Konzentration nicht mehr so hoch wie erwünscht, trotzdem kam Turbine noch im letzten Drittel zu drei Treffern, die wiederum recht ansehnlich herausgespielt wurden. Dabei stand aber Kröllwitz recht offen und hatte die Partie eigentlich schon abgehakt. Der Angriff der Kröllwitzer fand in unserer Abwehr stets seinen Meister. Zwei Mal mußte unserer Torwart eingreifen, ansonsten war es für Florian ein genüglicher Tag. Fazit: Auch gegen einen schwachen Gegner ist es durchaus schwer, spielerisch zu überzeugen. Doch Turbine zeigte wieder eine mannschaftliche Geschlossenheit, die wirklich toll ist. Jeder ist bereit dem anderen zu helfen. Souveräne Vorstellung!!
Spieler: Florian zur Nieden - Justus Krake, Louis Romeu - Tom Klose, Moritz Blech, Tatee Ichitee - Arthur Blech, Malte Göring Tore: 1 : 0 Malte, 2 : 0 Arthur, 3 : 0 Malte, 4 : 0 Arthur, 5 : 0 Moritz, 6 : 0 Tatee, 7 : 0 Malte
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1. Spieltag am 4. September 2011 ESG Halle - Turbine Halle 1:2
von Roy Wolter Gegenüber dem voran gegangenen Spielen stand heute unser erstes Pflichtspiel auf dem Plan. Nachdem wir am Mittwoch in der ersten Pokalrunde den PSV mit 18 : 0 geschlagen hatten, konnten wir noch nicht feststellen, wo wir uns qualitativ befinden, zu schwach war der Gegner, bei dessen Verlauf es noch mehr Tore hätte geben können. Jetzt empfing uns die ESG. Bei äußerlich guten Bedingungen spielten wir gegen einen Gegner, der es verstand, uns auf Augenhöhe zu begegnen. Und wir versuchten, uns am Strafraum die Chancen zu erarbeiten, doch hier fehlte noch die letzte Konzentration. Doch hatten wir ein leichtes Übergewicht, welches sich leider "nur" im Ballbesitz widerspiegelte. Anders die ESG, die es verstand, mit wenigen Ballkontakten unsere Abwehr vor nicht gekannte Probleme zu stellen. Hier fehlten im Mittelfeld noch die Abstimmungen. Trotzdem konnten zwei Konter gut abgewehrt werden. In der 14. Minute der erste erfolgreiche Angriff der Heimmannschaft. Turbine verlor im Mittelfeld einen recht harmlosen Ball und den Konter konnte unsere Abwehr nicht stellen. Den erwarteten Pass konnte der Stürmer gekonnt ins lange Eck versenken. Turbine brauchte nicht lange, um ins Spiel zu zurück zu finden. Zwar wurde bis zum Strafraum recht ansehnlich gespielt, doch dann wußte die vielbeinige Abwehr der ESG unsere Angriffe abzuwehren. Nach der Pause gefiel die ESG weiterhin über schnelle Angriffe zu überraschen. Doch jetzt stemmte sich Turbine erfolgreich dagegen und erkannte die Angriffe bereits im Ansatz. Gute und kontrollierte Chancen bestanden nur bei Standardsituationen. Aber uns verließ langsam die Kraft und die Konzentration. Also mußte der Trainer einen frischen Mann bringen - ohne Auswechsler.... Also kam Gregor aus dem Tor und wir wechselten somit den Torhüter ins Feld. Drei Minuten später wurde der Wechsel auch noch belohnt. Tom zog von rechts eine tolle Ecke direkt in den 5 Meter Raum und Gregor hatte keine Mühe, zum verdienten Ausgleich einzuköpfen. Großer Jubel, aber die Turbine-Jungs merkten, hier geht noch etwas und drückten weiter auf das Tor des Gegners. Wieder war es Arthur, der sich rechts durchmogelte und Tom mit einem guten Pass bediente, den er frech durch die Beine des Torwartes spitzelte. Die letzten zwei Minuten konnte Turbine noch gut das Spiel verwalten.
Fazit: Für die ESG sei gesagt, so zu verlieren, ist mehr als bitter. Mit einem Unentschieden hätten beide Mannschaften gut leben können. So gesehen muß ich vor meiner Mannschaft den Hut ziehen, denn es war schwer, nach dem Rückstand und bei den Temperaturen wieder zurück ins Spiel zu kommen. Außerdem bewies sie eine ganz starke Moral und verlor nie die Ruhe. Dies wird sie für diese Saison auch benötigen. Toll gekämpft. Auch die mitgereisten Fans waren recht angetan vom Energieschub der letzten 10 Minuten. Danke natürlich auch an Gregor, der erst in der 45. Minute sein Torwartposition aufgeben mußte, um die Feldspieler zu unterstützen. So nahm er nochmehr aktiv am Spiel teil, verausgabte sich die letzten 15 Minuten völlig, aber erfolgreich. Danke Jungs. So gesehen war es ein Saisonstart nach Maß.
Spieler: Gregor Wendt ( Florian zur Nieden ) - Justus Krake, Louis Romeu - Moritz Blech, Tom Klose, Tatee Ichite - Malte Göhring, Arthur Blech
Tore: 1 : 0 ESG ( 14.min), 1 : 1 Gregor ( 51 min.), 1 : 2 Tom ( 58 min.)
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1. Pokalrunde am 31. August 2011 Turbine Halle - PSV Halle 18:0
von Roy Wolter Die Nervosität vor der neuen Saison ließ sich nicht leugnen. Nach einem Jahr Abstinenz in der Pokalrunde wollten wir jetzt auch selbst wissen, wo wir spielerisch stehen. Zwei Testspiele und ein Vorbereitungsturnier in Leipzig waren recht Erfolg versprechend. Nun das erste Pflichtspiel und gleich die erste Pokalrunde. Gegner war der PSV. Gegen diesen spielte die Mannschaft noch nicht. Auch deswegen war die Spannung recht hoch. Aber nach Anpfiff bot sich den Turbine Jungs nicht wirklich ein Spiel. Denn es wurde 60 Minuten nur auf ein Tor gespielt und der Gegner war nicht wirklich anwesend. So war der PSV nicht nur sehr überfordert, sondern konnte auch spielerisch nicht wirklich am Spiel teilnehmen. So gesehen, kann man das „Spiel“ einfach nur abhaken, denn die Felsenkicker waren in allen Belangen überlegen und konnten sich mit sechs Torschützen in die Liste der Torjäger eintragen. Bei den 18 Toren, hätte bei etwas mehr Konzentration locker noch mehr heraus springen können. So gesehen hat es den Jungs nicht gerade Freude gemacht, nur auf ein Tor zu spielen.
Spieler: Gregor Wendt – Justus Krake, Louis Romeu – Moritz Blech, Tom Klose, Tatee Ichite – Malte Göring, Arthur Blech
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